Flüchtlinge geschleppt

Lenker hörte Klopfen und Schreie von Ladefläche

Fünf afghanische Flüchtlinge sind bei der Kontrolle eines türkischen Lkw von Polizeibeamten am Grenzübergang Suben in Oberösterreich entdeckt worden. Der 34-jährige Lenker hatte zuvor Klopfgeräusche und Schreie von der Ladefläche gehört und fuhr daraufhin mit dem Lkw nach Suben und meldete das.

Mitglieder einer kriminellen Schlepperorganisation ermöglichten fünf Afghanen im Alter von 16, 17 und 24 Jahren - gegen Bezahlung eines unbekannten Betrages - in der Nähe der serbisch-kroatischen Grenze in den Laderaum eines türkischen Sattelanhängers zu gelangen. Der Lkw wurde während der Durchreise angeblich von den serbischen und kroatischen sowie auch von den slowenischen Behörden kontrolliert. Dabei wurden offenbar keine Manipulationen der Plomben festgestellt.

Zurück nach Österreich
Am Donnerstag war der türkische Lenker bereits auf deutschem Bundesgebiet in Richtung Holland unterwegs. Etwa 40 Kilometer nach der österreichisch-deutschen Grenze wollte der 34-jährige Lenker gegen 7.35 Uhr auf einem ihm unbekannten Parkplatz eine Pause einlegen. Plötzlich hörte er Klopfgeräusche und Schreie aus der Ladefläche. Der Fahrer wendete daraufhin sein Sattelkraftfahrzeug und fuhr zurück nach Suben, wo er den österreichischen Zollbehörden seine Wahrnehmungen meldete. Bei der Öffnung der Türen wurde auch eine Manipulation der türkischen Zollplombe entdeckt.

Fünf Geschleppte
Beim Öffnen der Frachtraumtür kamen fünf geschleppte Personen zum Vorschein. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen die fünf Männer fest und überstellten sie zur Polizeiinspektion Wels. Der Lenker wurde auf freiem Fuß der Staatsanwaltschaft Ried/Innkreis angezeigt.

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Montag, 30. März 2020
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