Dafür und dagegen:

Maut-Freiheit sorgt nun für Zwist in der SPÖ

Die Maut-Befreiung unter anderem für die neuen Linzer Brücken sorgt für eine Spaltung in der SPÖ. Im Nationalrat ist zum Beispiel der Mühlviertler Abgeordnete Alois Stöger dagegen. Doch in Oberösterreich sieht das SPÖ-Verkehrssprecher Erich Rippl als Vorteil und SPÖ- Stadtchef Klaus Luger in Linz ist vehement dafür.

„Ich begrüße die Mautbefreiung auf der Linzer Donaubrücken, vertrete sogar die Ansicht, dies sollte keine befristete, sondern eine dauerhafte Lösung sein.“, sagt Stadtchef Luger auf „Krone“-Anfrage. Und er legt in Richtung SPÖ-Nationalratsfraktion nach: „Das Stimmverhalten der SPÖ im Nationalrat kann ich deshalb auch nicht nachvollziehen. Wir selber haben uns vor einiger Zeit insbesondere für die Bypass-Brücken der A7 für eine vignettenfreie Nutzung eingesetzt. Sich hierbei jetzt auf den Gleichheitsgrundsatz zu berufen oder hinter dem Klima zu verschanzen, ist meiner Meinung nach unzulässig.“

Durchreise beschleunigt
Die Mautbefreiung für die innerstädtische Donauquerung sei richtig, der Durchreiseverkehr, für den weiter die Vignettenpflicht gelte, werde dadurch beschleunigt, auch weniger Stau reduziere die Abgasbelastung, so Bürgermeister Luger weiter.

Konter für Genossen
Ähnlich sieht das der Tiroler SPÖ-Chef Georg Dornauer. Auch Erich Rippl, Verkehrsprecher der SPÖ im Landtag, kontert den Genossen: „Die Mautausnahme für Brücken in Linz ist angesichts der täglichen massiven Staus zweckmäßig. Ich sehe das für den städtischen Bereich als Vorteil.“

Passt vorübergehend
Für die Mautausnahmen haben die Grünen im Nationalrat gestimmt. In Oberösterreich hält das der grüne Verkehrssprecher Severin Mayr für in Ordnung, weil es nur eine vorübergehend Maßnahme sei.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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