"Es war ein tolles Erlebnis, den ersten Flug mit dem A380 mitzumachen", sagte Teamchef Joachim Löw, der nach dem Bezug des WM-Quartiers in Pretoria bereits am Nachmittag das erste öffentliche Training im Super Stadium von Atteridgeville angesetzt hat. Dort werden laut Teammanager Oliver Bierhoff knapp 20.000 Zuschauer erwartet. "Wir wollen den Südafrikanern gleich zeigen, dass wir gerne hier sind", erklärte der Europameister von 1996.
Die Deutschen bestreiten ihr erstes WM-Spiel am Sonntag in Durban gegen Australien. Weitere Gegner in Gruppe D sind Serbien und Ghana. "Ich spüre in der ganzen Mannschaft, alle wollen etwas erreichen", versicherte Löw, der laut eigenen Angaben in den vergangenen Wochen keine Sekunde über seinen nach der WM auslaufenden Vertrag nachgedacht hat. Eine vorzeitige Vertragsverlängerung hatte sich zu Jahresbeginn mit viel Ärger zerschlagen.
Was nach der WM ist, interessiert Löw nicht
"Was nach der WM ist, interessiert mich im Moment nicht. Jetzt habe ich eine Aufgabe zu bewältigen mit der Mannschaft. Da sind andere Dinge für mich nicht wichtig", betonte Löw. Der 50-Jährige geht nach dem Erreichen des EM-Finales 2008 in Wien erstmals als Chefcoach in ein WM-Turnier. Bei der Heim-WM 2006 war der Ex-Trainer von FC Tirol und Austria Wien, der in Südafrika unter anderem auf Kapitän Michael Ballack und Einsertorhüter Rene Adler verzichten muss, noch Assistent von Jürgen Klinsmann gewesen.
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