Den Platz des Weltfußballers nahm ein stark spielender Javier Pastore ein. Eine gutes Zusammenspiel zeigten auch Tevez, Di Maria, Rodriguez und Higuain. Die nicht immer sicher wirkende Verteidigung des zweifachen Weltmeisters wurde von den schwachen Kanadiern jedoch kaum getestet. "Die Burschen haben verstanden, was ich mir erwarte. Es gibt keine Freundschaftsspiele, wenn man dieses Trikot trägt", meinte ein ob des Resultats zufriedener Maradona.
Die Stimmung im ausverkauften Stadion Monumental war nach dem höchsten Sieg in der Ära Maradonas bestens. 55.000 Fans feierten Mannschaft und Trainer ausgelassen, argentinische Sportgrößen waren dabei, um die "Albiceleste" gebührend nach Südafrika zu verabschieden. Die Kritik an Maradona und seiner Nominierungspolitik war vorerst vergessen. Trotzdem warnte Routinier Juan Sebastian Veron vor übertriebener Euphorie: "Vor einer Weltmeisterschaft kann man sich in einem solchen Spiel Selbstvertrauen holen. Aber wir müssen vorsichtig sein, die Endrunde wird anders sein."
Offensiv-Spektakel mit drei Stürmern
Maradona überraschte gegen die Kanadier mit einem äußerst offensiven System mit drei Stürmern. Dieses könnte auch in Südafrika zum Einsatz kommen, verriet die Fußball-Legende nach der Partie. Argentinien hat ein Überangebot an treffsicheren Stürmern. Mit Messi, Tevez, Higuain, Agüero und Inter Mailands Champions-League-Helden Diego Milito stehen gleich fünf Weltklasse-Angreifer im Aufgebot.
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