21.09.2019 05:02 |

Krampfadern

Pflanzliche Venenmittel

Ziehen in der Wade, Beinschwellungen oder Krämpfe sind typische Symptome einer chronischen Venenschwäche. Phytopharmaka (pflanzliche Arzneimittel) sind  altbewährt, im Einsatz gegen Gefäßprobleme.

Vor der Behandlung ist eine genaue Diagnose erforderlich, da möglicherweise andere Auslöser zugrunde liegen, die ähnliche Beschwerden hervorrufen. „Beidseitige Beinschwellungen können etwa durch Medikamenteneinnahme oder aufgrund einer Herzinsuffizienz auftreten. Orthopädische und neurologische Ursachen sind ebenso abzuklären“, erläutert Dr. Alexander Kottas-Heldenberg, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten mit Zusatzgebiet Angiologie sowie Vorstandsmitglied der Österreichischen Gesellschaft für Phytotherapie (ÖGPHYT). „Der Einsatz pflanzlicher Arzneimittel bei Venenbeschwerden hat lange Tradition, sowohl in der Schul-, als auch in der Volksmedizin. Die Wirkung ist durch zahlreiche Studien belegt“, so Dr. Kottas-Heldenberg.

Bildergalerie „Natürliche Wirkstoffe für starke Gefäße“

Phytopharmaka sollten im Falle von Krampfadern oder einer entzündlichen Erkrankung (Thrombophlebitis) möglichst frühzeitig als Begleittherapie - am besten kurmäßig 6-8 Wochen - angewendet werden. Sie sind als Kapseln, Tabletten, zur äußerlichen Anwendung oder als Arzneitee in geprüfter Qualität in Apotheken erhältlich. „Bei sehr ausgeprägten Verläufen einer chronischen Venenschwäche sollte unbedingt ergänzend eine Kompressionstherapie mittels Strumpf oder Verband erfolgen“, erklärt der Experte weiter. „Ein chirurgischer Eingriff ist nur dann ratsam, wenn sich durch Ausschalten des krankhaft veränderten Venenabschnitts eine deutliche Verbesserung der Funktion erzielen lässt.“

Regina Modl, Kronen Zeitung

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