16.09.2019 06:30 |

Hinreißend charmant

Brügge: Die Perle Flanderns

Hinreißend charmant - das ist Brügge, die „Perle Flanderns“. Andere nennen es „Venedig des Nordens“ wegen der vielen Grachten, zahllosen Brücken und der stolzen Patrizierhäuser.

Die wundervolle belgische Stadt Brügge liegt in Flandern, 13 Kilometer von der Nordsee entfernt. Seine Blütezeit erlebte Brügge im Mittelalter, als es noch durch einen Kanal mit dem Meer verbunden war und deshalb zu den bedeutendsten Handelsstädten zählte. Dieser romantische Ort ist eines der schönsten Beispiele einer historisch-architektonischen Einheit in Europa.

Der Hunderte Jahre alte stadtkern der belgischen Kleinstadt könnte auch die perfekte Kulisse für einen Mittelalterfilm sein. Die Kanäle, die schön restaurierten Fassaden und das vollkommen andersartige Stadtbild, in dem man sich befindet, machen Brügge zu einem idealen Reiseziel. Es ist nicht nur eine sehr lebendige Stadt, sondern auch ein wahres Museum unter freiem Himmel, voller Kirchen, historischer Hotels und uriger Pensionen, welche die belgische Geschichte erzählen.

Nach jeder Biegung der Straßen und Kanäle wird die Aufmerksamkeit von vielfältigen Details gefangen genommen, von den Kontrasten der Linien und Formen und von seltsamen und wunderlichen Bildern, die die Fantasie der Menschen beflügeln ...

Egal, ob im Sommer oder im Winter - wer einmal hier war, ist verliebt! Ist es für eine Schifffahrt auf den vielen Grachten oder einen Besuch am Meer zu kalt oder nass, locken Restaurants oder Cafés mit traditionellen Genüssen wie leckeren Garnelen, der weltberühmten belgischen Schokolade oder ein Besuch im - nach fast fünfjähriger Schließung - neu eröffneten Gruuthusemuseum.

Der Stadtpalast der Herren von Gruuthuse ist nach einer gründlichen Restaurierung ein absoluter Blickfang. Die Fassade sieht strahlend aus. Renovierte Säle, ein neues Museumskonzept und besondere Sammlerstücke warten auf ihre Wiederentdeckung.

Das Gruuthusemuseum nimmt seinen Besucher mit zu drei entscheidenden Perioden der reichen Brügger Geschichte. Die burgundische Blütezeit der Stadt, das etwas weniger bekannte 17. und 18. Jahrhundert und die historische „Wiedererfindung“ von Brügge im 19. Jahrhundert. Diese erwachen in mehr als 600 Sammlerstücken zum Leben, die jeweils eine eigene Geschichte erzählen.

Von majestätischen Wandteppichen bis zu einzigartigen gotischen Glasfenstern, von eleganten Holzskulpturen bis zu historischer Spitze, Gemälden, Porzellan und Silber. Blickfang ist die authentische Gebetskapelle aus dem späten 15. Jahrhundert, die die Verbindung zwischen dem Palast und der Liebfrauenkirche herstellt, mit Ausblick auf den gotischen Chor der Kirche. Übrigens: Das Gruuthusemuseum befindet sich direkt am Dijver und kann problemlos mit einem ausgedehnten Stadtspaziergang durch Brügge verbunden werden.

Florian Krenstetter, Kronen Zeitung

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