Seit knapp zwei Jahren ist der österreichische General Robert Brieger Vorsitzender des Militärausschusses der Europäischen Union und damit der ranghöchste Offizier der EU.
Derzeit ist er im Visier von Denunziationen wegen eines Internet-Postings, in dem er die Aussagen eines angeblichen Verschwörungstheoretikers und Holocaust-Leugners über die sogenannten „Rheinwiesen-Lager“ der Alliierten nach Kriegsende 1945 kommentierte. Brieger meinte, diese seien „ein verschwiegenes Kapitel in der Geschichte der Sieger“.
EINERSEITS zeigt dies einmal mehr, wie vorsichtig man im Internet sein muss. Allzumal, wenn es um Postings von Leuten geht, deren Hintergrund man – wie Brieger glaubhaft versichert – persönlich gar nicht kennt.
Aussage historisch richtig
ANDERERSEITS ist das Posting des Generals, wonach die dramatischen Opferzahlen unter deutschen Kriegsgefangenen im Rheinwiesenlager lange Zeit kein Thema waren, historisch schlicht und einfach richtig.
Und die Attacken von grüner Seite und von der Antifa-Plattform „Stopp die Rechten“, wonach Brieger als führender Militär der EU untragbar sei, weil er unter einem freiheitlichen Verteidigungsminister österreichischer Generalstabschef wurde, sind absolut lächerlich. Und besonders mies werden diese Denunziationen, wenn man dem General unterschwellig unterstellt, er wäre daher wohl zu russlandfreundlich und daher ein Sicherheitsrisiko für die EU.
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