26.08.2019 10:35 |

Flammenwerfer & Co.

Luftfahrtbehörde warnt vor Bewaffnung von Drohnen

Eigentlich sagt einem der gesunde Hausverstand, dass man Drohnen nicht mit Waffen ausrüsten sollte. Und doch sieht sich die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA nun dazu veranlasst, genau davor zu warnen. Eine Zuwiderhandlung könnte zu Schäden einer Person oder des eigenen Bankkontos führen, heißt es in einer Mitteilung.

„Vielleicht haben Sie schon Online-Fotos und Videos von Drohnen mit angebrachten Waffen, Bomben, Feuerwerkskörpern, Flammenwerfern und anderen gefährlichen Gegenständen gesehen. Erwägen Sie nicht, solche Gegenstände an eine Drohne anzubringen, da der Betrieb einer Drohne mit einem solchen Gegenstand zu einem erheblichen Schaden für eine Person und Ihr Bankkonto führen kann“, warnt die US-Luftfahrbehörde auf ihrer Website.

Bis zu 25.000 US-Dollar Strafe
Als „gefährliche Waffe“ gelten demnach alle Gegenstände, die in der Lage seien, Menschen zu töten oder diesen schwere Körperverletzungen zuzufügen. Verstöße gegen Abschnitt 363 des am 5. Oktober des Vorjahres in Kraft getretenen Reach Authorization Act würden mit Strafen von bis zu 25.000 US-Dollar (umgerechnet rund 22.500 Euro) geahndet, warnt die Behörde. Davon ausgenommen seien Drohnen-Piloten mit besonderer Genehmigung.

Was die FAA zu ihrer aktuellen Warnung veranlasst, ist nicht bekannt. Tatsächlich finden sich auf YouTube jedoch zahlreiche Videos, in denen Bastler Drohnen unter anderem mit Pistolen, Maschinengewehren oder Flammenwerfern bestücken. Flammenwerfer-Aufsätze wie der „TF-19 Wasp“ etwa sind sogar offiziell im Handel erhältlich. Angepriesen werden sie als Mittel zur Ungeziefer- oder Unkraut-Vernichtung.

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