04.08.2019 09:44 |

Wenn‘s länger dauert

Einfache Tricks: So lösen Sie Windows-Blockaden

Wenn Windows immer langsamer wird, liegt es nicht am Alter, sondern an diversen „Bremsklötzen“. Mit simplen Tricks wie einem Neustart oder dem Deinstallieren einiger Programme kann man Windows jedoch wieder flottmachen.

Für etwas mehr Tempo empfiehlt die Fachzeitschrift „c’t“ als Erstes einen Blick auf die Hardware: „Eine Windows-Installation auf einer herkömmlichen Magnetplatte beispielsweise fühlt sich immer so an, als liefe sie mit angezogener Handbremse. Daran ändert weder der Austausch des Prozessors noch das Nachrüsten von RAM etwas nennenswert. Dann hilft nur der Austausch der Platte gegen eine SSD“, rät „c’t“-Experte Axel Vahldiek.

Neustarten statt herunterfahren
Der einfachste Tipp, der häufig vergessen werde, sei jedoch der Neustart. „Herunterfahren“ bedeutet demnach seit Windows 8 nicht mehr, dass Windows auch wirklich beendet wird. Stattdessen werden zwar alle Anwendungen geschlossen, Windows selbst befindet sich jedoch nur im Ruhezustand. Nur bei einem Klick auf ‚Neustart‘ fahre Windows erstmal vollständig herunter, starte dann neu und bereits eingespielte Updates würden abgeschlossen, so die Zeitschrift in einer Mitteilung.

Autostarts deaktivieren
Wem das Hochfahren des Rechners zu lange dauere, der könne auch störende Programme mit wenigen Klicks löschen, Hintergrund-Anwendungen verbieten und Autostarts deaktivieren. Nach dem Einschalten des Rechners sorgten diese oft dafür, dass Windows sich verlangsamt. Unter Windows 10 funktioniert das Deaktivieren von Autostarts über den Taskmanager. In einem Test der Fachzeitschrift konnten so rund zehn Prozent Geschwindigkeitszuwachs herausgeholt werden.

Diese Maßnahmen können Sie sich sparen
Davon, Geld für eine Software auszugeben, die das System angeblich schneller machen könnte, rät der „c’t“-Experte indes ab: Die Vorstellung, dass eine Software so etwas leisten könne, sei Wunschdenken. Genauso wenig helfe es, die Festplatte aufzuräumen. „Damit verschwendet man mehr Zeit, als man jemals dadurch sparen könnte“, so Vahldiek.

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