2016 für Ausstieg:

Zivilschutz-Vize stellt sich Kritik aus Gemeinde

Das Archiv gilt gemeinhin als Feind der Politiker: So muss das dieser Tage auch Bernhard Heinreichsberger aus dem Tullnerfeld erleben. Der Obmann der Jungen Volkspartei sitzt nämlich nicht nur im Landtag, sondern ist auch Zweiter Vizepräsident des Zivilschutzverbandes - als Gemeinderat war er aber noch gegen den Verein.

Es ging um 18 Cent pro Bürger. So viel müssen Gemeinden nämlich pro Jahr an den Zivilschutzverband überweisen. Zu viel, befand Bürgermeister Rudolf Friewald aus Michelhausen. Die Versorgung durch Rettung und Feuerwehr sei mehr als ausreichend, meinte der VP-Politiker im Gemeinderat. Und zur Not gäbe es ja auch noch das Bundesheer. Den einstimmigen Beschluss vom 14. Juni 2016 unterstützte damals auch Jungmandatar Heinreichsberger. Genau dieser ist mittlerweile zum Zweiten Vizepräsidenten des Verbandes aufgestiegen. Und als solcher will er eigentlich nichts lieber als einen raschen Wiedereintritt seiner Heimatgemeinde. „Gerade das Thema Blackout wird in letzter Zeit immer wichtiger thematisiert. Gemeinden und Bürger sollten sich auf großflächige Stromausfälle vorbereiten“, betont Heinreichsberger. Bei Präventivmaßnahmen leiste der Zivilschutzverband Hilfe.

Die Kritik hat der Landtagsmandatar übrigens FP-Gemeinderat Walter Högl zu verdanken, der mit dem alten Sitzungsprotokoll nun für gehörigen Wirbel sorgt. Dort wird auch Zivilschutz-Präsident Christoph Kainz zitiert: „Heinreichsberger hat sich immer engagiert und kennt sich auch in Sicherheitsfragen gut aus.“

Thomas H. Lauber, Kronen Zeitung

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