Nach Reform

Grazer Sozial-Gutscheine vor allem für Essen

Steiermark
17.04.2019 06:30
Porträt von Gerald Richter
Von Gerald Richter

Erstmals wurde in Graz die Weihnachtsbeihilfe für sozial Schwache nicht in Geldform überwiesen  - es gab Gutscheine. Die wurden vor allem bei Lebensmittelhändlern eingelöst. Spitzenreiter war hier Lidl. Und: Auch die Schulbeihilfe wird es nur mehr als Gutschein geben. Sie wird zudem erhöht.

8984 Besitzer einer Grazer Sozial-Card haben ihre Weihnachtsbeihilfe 2018 erstmals in Form von 50-Euro-Gutscheinen erhalten. Die Gutscheine konnten in 314 Geschäften eingelöst werden. Dabei zeigte sich deutlich: Gekauft wurden vor allem Lebensmittel.

Das Ranking: Lidl, Spar, C&A, Müller, Kastner…
 Hier wurden am öftesten Gutscheine eingelöst: Lidl (44,8 Prozent) Spar (12,9) C&A (5,2) Müller (4,4) H&M (4) Billa (3,6) Merkur (2,9) Kastner & Öhler (1,8 Prozent). Mehr als 90 Prozent der knapp 9000 ausgegebenen Gutscheine wurden bislang verwendet.

VP-Sozialstadtrat Kurt Hohensinner: „Mir ist es wichtig, jene zu unterstützen, die sich nicht selbst helfen können.“Die Umstellung von Geldleistung auf Gutscheine sei nötig gewesen. Hohensinner: „Es geht um Transparenz, darum, dass die finanzielle Hilfe widmungsgemäß verwendet wird.“ Früher sei die Weihnachtsbeihilfe auch für Alkohol oder Zigaretten ausgegeben worden. Das sei nun nicht mehr möglich.

Schulbeihilfe: Erhöhung und auch per Gutschein
 Auf das Gutschein-System umgestellt wird im Herbst auch die Schulbeihilfe. Diese erhalten Sozial-Card-Besitzer mit schulpflichtigen Kindern. Hohensinner: „Einzulösen sein werden die Gutscheine nur in Geschäften, die Schulbedarf verkaufen.“

Erhöht wird die Beihilfe im Herbst auch - von aktuell 50 auf 60 Euro.

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