Der Fall kam bereits im April 2009 ins Rollen, als in Lebring ein Gast 1.200 Euro gewann. Weil sie gerade nicht soviel Geld im Tresor hatte, zahlte ihm die Kellnerin vorerst die Hälfte aus. Die andere holte der Glückspilz nie ab - aus gutem Grund. Wie sich herausstellte, hatte der Automat mehr ausbezahlt als "eingenommen", war also manipuliert worden. Vom Täter gab es ein Foto aus der Überwachungskamera, das an alle Polizeidienststellen Österreichs weitergeleitet wurde.
15 Straftaten gestanden
Vor einigen Wochen trat der Betrüger erneut in Erscheinung, diesmal in Salzburg. Dort begriff der Betreiber eines Wettlokals zu spät, warum ein Gast innerhalb kurzer Zeit 5.000 Euro gewonnen hatte. Er informierte allerdings später seine Kollegen, und diese erinnerten sich an das Fahndungsfoto. In der Mozartstadt klickten vor einigen Tagen für den 52-Jährigen mutmaßlichen Täter die Handschellen. Bisher hat er 15 Straftaten mit einem Schaden von 18.500 Euro gestanden.
von Manfred Niederl ("Steirerkrone") und steirerkrone.at
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