Die Geschichten rund um Lola, ihren brasilianischen Papa und ihre Familie starten nach dem großen Erfolg der Bücher von Isabel Abedi nun auch im Kino.
Einfühlsam schildert "Hier kommt Lola" die Sorgen und Nöte, die Kinder in Lolas Alter zwischen Zickenalarm, übervollem Terminkalender und Schulstress haben: Wie finde ich meinen Platz in der Klasse? Wem kann ich vertrauen? Worauf kommt es bei einer Freundschaft an? Dass der Film so lebensnah wirkt, liegt vor allem an Lola-Darstellerin Meira Durand, die ihre Rolle mit großer Spielfreude, Frische und Charme ausfüllt. Selber erst neun Jahre alt, kennt sie die Probleme der fantasie-sprühenden Lola. Auch die vielen Gesangsszenen meistert sie gut, singt sie doch seit Ende 2007 an der Komischen Oper in Berlin.
Der Musical-Darsteller Fernando Spengler aus Kuba ist Lolas heiß geliebter Papa Fabio, der sich mit einem brasilianischen Restaurant einen Traum erfüllt, nach Kräften unterstützt von seiner Frau Viktualia (Julia Jentsch) und deren Eltern (Axel Prahl und Margarita Broich). Eine glückliche Familie - bis Fabio ausgerechnet Penelope (Nora Tschirner) als Kellnerin engagiert.
Sie ist die Mutter von Lolas verhasster Klassenkameradin Flo (Felina Czycykowski), die entsetzlich nach Fisch stinkt. Doch auf das Maulen seiner Tochter nimmt Fabio keine Rücksicht. Und so müssen die beiden Mädchen sehen, wie sie miteinander klarkommen, wenn Flo ihre Mutter mal wieder nachmittags ins Restaurant begleiten muss.
Das sagt "Krone"-Kinoexpertin Christina Krisch zum Film: Nach Kinderfilmen wie dem Kästner-Klassiker "Emil und die Detektive" und "Bibi Blocksberg" hat sich das Erfolgsduo Uschi Reich (Produktion) und Franziska Buch (Regie) erneut zusammengetan und den Kinderbuch-Bestseller von Isabel Abedi adaptiert. Entstanden ist dabei eine warmherzige, originelle Komödie, die die Themen Familie, Freundschaft und Kleinmädchensticheleien wohltemperiert und amüsant anschneidet. Newcomerin Meira Durand ist als wonnig-sangesfreudiger Popstar-Trotzkopf eine echte Entdeckung!
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