Wie auch immer: Statt Ministerrat auf dem Wiener Ballhausplatz gibt's selbigen – mit allem Pi-Pa-Po – im Grazer Congress. Inklusive Sitzung mit der Landesregierung. Die "Steirerkrone" versucht ein – zugegeben subjektives – Ranking. Bei welchem Minister schlägt das "Grüne Herz" am kräftigsten? Oder: Wer hat viel für unser Bundesland übrig?
Beatrix Karl: Ist ja klar, als Steirerin kann ihr Herz nur grün schlagen. Ein paar Sonderdotationen würden den Unis im Land aber auch ziemlich gut tun.
Josef Pröll: Zuerst hat's Skepsis gegeben; erinnern wir uns an die Schützenhöfer-Attacken wegen der großen Koalition. Doch für die 178 Millionen beim Projekt LKH 2020 hat er sich Streicheleinheiten verdient.
Werner Faymann: In Kapfenberg, als es vor wenigen Wochen kriselte, vor Ort, und beim Koralmtunnel engagiert. Und außerdem urlaubt er gern in der steirischen Ramsau...
Rudolf Hundstorfer: Er spielt oft einmal soziale Krisenfeuerwehr im Land. Zuletzt – mit Kanzler und Franz Voves – in Kapfenberg, wo übel gestreute Gerüchte die Menschen schwer verunsicherten.
Maria Fekter: In Sachen Schubhaftzentrum Vordernberg hat die Innenministerin wirklich vorbildlich gearbeitet.
Claudia Schmied: Forciert die Neue Mittelschule und setzt auf Bildungskonzepte, die von steirischen Beratern (Bernd Schilcher) kommen.
Gabriele Heinisch-Hosek: Die Steiermark ist weiblich, hat schließlich auch den größten Frauenanteil. Und die Frauenministerin ist auch bei Projekten in der "Grünen Mark" sehr engagiert unterwegs.
Michael Spindelegger: Als Außenminister sehr viel international unterwegs, was soll er sonst tun. Die Steiermark liegt halt ein bisserl außerhalb seiner Reiserouten...
Reinhold Mitterlehner: Als Tourismusminister kann er sich an der Steiermark ein Beispiel nehmen. Unser Fremdenverkehr zählt zu den rot-weiß-roten Aufsteigern.
Doris Bures: In der Infrastruktur hat unser Land nach wie vor Aufholbedarf. Und: wenig Herz für den Semmering-Basis-Tunnel!
Niki Berlakovich: Mit den Green Jobs auf dem rechten Weg, muss allerdings das Gestüt Piber und nicht die Wiener Hofreitschule stärken.
Alois Stöger: Der Käse-Skandal irritiert. Als Gesundheitsminister müsste er stärker auf Konsumenten achten.
Claudia Bandeon-Ortner: Was man positiv werten kann: Die Justizministerin ist gebürtige Steirerin. Sonst nicht viel fürs Land getan!
Norbert Darabos: Als Sportminister für Schladming nix getan, die steirischen Kasernen sind auch nicht zum Vorzeigen, dafür haben wir die Eurofighter. Unser absolutes Schlusslicht.
Die Staatssekretäre (Lopatka, Marek, Ostermayer, Schieder) blieben – nicht zuletzt wegen Unerheblichkeit ihrer Taten für die Steiermark – im Redaktionsranking unbewertet...
"Steiermark Inoffiziell" von Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"
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