Grüne Herzen

Bundesregierung in Graz zu Gast: “Hoch lebe die Provinz!”

Steiermark
28.02.2010 18:15
Einmal im Jahr, da reist die Regierung in die Provinz. Föderalismus und so! Bis zum Dienstag ist Graz dran. Wird wohl – wenn die "Steirerkrone" nicht ganz falsch liegt – mit den kommenden Wahlen zu tun haben...

Wie auch immer: Statt Ministerrat auf dem Wiener Ballhausplatz gibt's selbigen – mit allem Pi-Pa-Po – im Grazer Congress. Inklusive Sitzung mit der Landesregierung. Die "Steirerkrone" versucht ein – zugegeben subjektives – Ranking. Bei welchem Minister schlägt das "Grüne Herz" am kräftigsten? Oder: Wer hat viel für unser Bundesland übrig?

Beatrix Karl: Ist ja klar, als Steirerin kann ihr Herz nur grün schlagen. Ein paar Sonderdotationen würden den Unis im Land aber auch ziemlich gut tun.

Josef Pröll: Zuerst hat's Skepsis gegeben; erinnern wir uns an die Schützenhöfer-Attacken wegen der großen Koalition. Doch für die 178 Millionen beim Projekt LKH 2020 hat er sich Streicheleinheiten verdient.

Werner Faymann: In Kapfenberg, als es vor wenigen Wochen kriselte, vor Ort, und beim Koralmtunnel engagiert. Und außerdem urlaubt er gern in der steirischen Ramsau...

Rudolf Hundstorfer: Er spielt oft einmal soziale Krisenfeuerwehr im Land. Zuletzt – mit Kanzler und Franz Voves – in Kapfenberg, wo übel gestreute Gerüchte die Menschen schwer verunsicherten.

Maria Fekter: In Sachen Schubhaftzentrum Vordernberg hat die Innenministerin wirklich vorbildlich gearbeitet.

Claudia Schmied: Forciert die Neue Mittelschule und setzt auf Bildungskonzepte, die von steirischen Beratern (Bernd Schilcher) kommen.

Gabriele Heinisch-Hosek: Die Steiermark ist weiblich, hat schließlich auch den größten Frauenanteil. Und die Frauenministerin ist auch bei Projekten in der "Grünen Mark" sehr engagiert unterwegs.

Michael Spindelegger: Als Außenminister sehr viel international unterwegs, was soll er sonst tun. Die Steiermark liegt halt ein bisserl außerhalb seiner Reiserouten...

Reinhold Mitterlehner: Als Tourismusminister kann er sich an der Steiermark ein Beispiel nehmen. Unser Fremdenverkehr zählt zu den rot-weiß-roten Aufsteigern.

Doris Bures: In der Infrastruktur hat unser Land nach wie vor Aufholbedarf. Und: wenig Herz für den Semmering-Basis-Tunnel!

Niki Berlakovich: Mit den Green Jobs auf dem rechten Weg, muss allerdings das Gestüt Piber und nicht die Wiener Hofreitschule stärken.

Alois Stöger: Der Käse-Skandal irritiert. Als Gesundheitsminister müsste er stärker auf Konsumenten achten.

Claudia Bandeon-Ortner: Was man positiv werten kann: Die Justizministerin ist gebürtige Steirerin. Sonst nicht viel fürs Land getan!

Norbert Darabos: Als Sportminister für Schladming nix getan, die steirischen Kasernen sind auch nicht zum Vorzeigen, dafür haben wir die Eurofighter. Unser absolutes Schlusslicht.

Die Staatssekretäre (Lopatka, Marek, Ostermayer, Schieder) blieben – nicht zuletzt wegen Unerheblichkeit ihrer Taten für die Steiermark – im Redaktionsranking unbewertet...

"Steiermark Inoffiziell" von Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"

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