16.02.2019 10:41 |

Snowboard-Weltcup

Altmeister Prommegger bricht den Bann

Nach mehr als einem Jahr Pause gelang Andreas Prommegger beim Snowboard-Weltcup in Pyeongchang endlich wieder der Sprung aufs Stockerl.

Es ist vollbracht!

Snowboard-Routinier Andreas Prommegger hat beim Weltcup in Pyeongchang (Südkorea) erstmals in dieser Saison den Sprung aufs Stockerl geschafft.

Der 38-jährige Pongauer landete im ersten von zwei Parallel-Riesentorläufen auf dem dritten Platz. Und für den zweifachen Weltmeister wäre gar noch mehr drin gewesen.

Im Halbfinale fuhr „Prommi“ auf dem etwas langsameren Kurs, kam dennoch zeitgleich mit dem Slowenen Zan Kosir ins Ziel. Da dieser in der Qualifikation vor Prommegger landete, stieg er ins Finale auf, musste der Salzburger mit dem Kampf um Platz drei vorlieb nehmen.

Den entschied er für sich, womit der erste Podiumsplatz in einem Einzelbewerb seit 28. Jänner 2018 in Bansko (Bulgarien) fixiert war.

Prommegger: „Extrem bitter“

„Im Semifinale bei Zeitgleichheit mit Zan Kosir nicht weiterzukommen, war extrem bitter. Noch dazu, wo ich gegen ihn auf dem etwas schwieriger zu fahrenden roten Kurs einen richtig guten Lauf gezeigt habe. Das war nach Carezza und Cortina (dort wurde Prommegger nach knappen Niederlagen im kleinen Finale jeweils Vierter, Anm.) das nächste Rennen, wo mich ein paar Hundertstel eine bessere Platzierung gekostet haben“, haderte der Altmeister.

Wenig später überwog aber die Freude über das Podest. „Ich bin froh, dass ich endlich wieder auf das Podium gefahren bin. Und für Luki (Mathies - auf Rang zwei, Anm.) freue ich mich besonders. Er hat so hart gekämpft und ist heute dafür belohnt worden."

Am Sonntag erfolgt um 6 Uhr MEZ der zweite Parallel-RTL im Olympia-Ort des letzten Jahres.

Christoph Nister
Christoph Nister
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