Mi, 20. März 2019
18.02.2019 06:00

Vorbeugen

Schmerz im Nacken

Fast jeder Zweite leidet einmal im Leben an steifem Hals, Schulter- oder Armbeschwerden. Häufigste Auslöser:  Muskelkrämpfe und Verspannungen. Unser modernes Leben trägt viel dazu bei, dass die Halswirbelsäule in Mitleidenschaft  gezogen wird.

Wir verbringen üblicherweise zahlreiche Stunden sitzend vor dem Bildschirm, starren auf Smartphone oder Tablet. Nacken und oberer Rücken werden dabei meist vorgebeugt, die Schultern leicht einwärtsgedreht. Diese Position führt dazu, dass wir bestimmte Muskeln des Hals- und Schulterbereichs in einer unnatürlichen Haltung konstant anspannen. Betroffene Muskelfasern übersäuern, verkrampfen und die Durchblutung wird verringert. Mit einfachen Maßnahmen können Sie jedoch Nacken- und Rückenschmerzen vorbeugen.

In Bewegung bleiben
Wer im Sitzen arbeitet, sollte jede Gelegenheit nutzen, um aufzustehen, sich zu strecken und die Beine zu vertreten. Nehmen Sie statt dem Lift auch öfters die Treppe. Sogar während der Arbeit kann man durch wechselnde Sitzposition oder dynamisches Sitzen auf einem Gymnastikball in Bewegung bleiben. Um verkürzten und verhärteten Muskeln entgegenzuwirken, helfen regelmäßige Dehnungs- sowie Kräftigungsübungen.

Hilfsmittel nutzen
Generell ist es von Vorteil, den Kopf immer in möglichst gerader Position zu halten. Wer beim Telefonieren das Handy oder den Hörer zwischen Ohr und Schulter einklemmt, belastet die Muskulatur im Nackenbereich einseitig. Die Nutzung eines Headsets wäre vor allem bei häufigen und längeren Gesprächen empfehlenswert.

Arbeitsplatz anpassen
Achten Sie darauf, dass Ihr Computer und Bürostuhl so eingerichtet sind, dass sich der Bildschirm auf Augenhöhe befindet. So lässt sich eine schmerzhafte Haltung mit Rundrücken und ausgestrecktem Hals vermeiden. Zur Lockerung von Verspannungen sowie Verbesserung der Durchblutung hilft warmhalten: mittels Schal, Wärmeflasche, -pflaster oder -kissen, Bestrahlen durch Rotlicht, heißem Bad bzw. Dusche.

Regina Modl, Kronen Zeitung

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