Der US-Musikverband RIAA (Recording Industry Association of America) hat eine neue Klagewelle gegen illegale Filesharer gestartet. Insgesamt wurden 493 unbekannte User mittels so genannter "John Doe"-Klagen belangt, teilte die RIAA mit.
Darüber hinaus wurden 24 namentlich bekannteUser, deren Identität in älteren Verfahren herausgefundenworden war, vor Gericht gebracht.
User namentlich bekannt Die Klagen wurden US-weit in verschiedenen Bundesgerichteneingebracht, gab die RIAA bekannt. Die Klagen gegen namentlichbekannte Nutzer betreffen Fälle, in denen die Beklagten identifiziertworden sind, aber trotz Aufforderung der RIAA nicht bezahlt haben."Unser Ziel bleibt das Gleiche, nämlich ein Signal der Abschreckungauszusenden, die Urheberrechte zu schützen und ein Umfeldzu schaffen, wo legale Tauschbörsen florieren können",sagte RIAA-Präsident Cary Sherman zu den neuerlichen Klagen.
CD-Verkauf steigt wieder Die RIAA will mit ihren Klagen jedenfalls fortfahren.Die bisherigen Resultate seien gut, das Problem der Pirateriebleibe aber signifikant, hieß es in einer Stellungnahme.Die Musiklobby wertet unter anderem eine Untersuchung der NPDGroup als Erfolg, wonach der Anteil der CD-Käufer, die einlegales Online-Service nutzen, gegenüber dem Vorjahr um dasDreifache angestiegen ist.
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