Zuversicht nach Pleite

VSV-Trainer überrascht mit seinem guten Deutsch!

Kärnten
12.03.2026 06:59

VSV empfängt am Donnerstag im zweiten Viertelfinal-Match Graz. Klar hofft man auf ein ausverkauftes Haus. Das Powerplay der Adler muss definitiv besser werden, dann stehen die Chancen gut. Trainer Pierre Allard überraschte beim Interview mit einem guten Deutsch.

Eine Niederlage, die optimistisch stimmt! VSV hatte im Krimi von Graz knapp mit einem 1:2-in der Overtime das Nachsehen – Sportchef Herbie Hohenberger verfolgte den Hit daheim vor dem TV-Gerät. Wegen einer Grippe war er daheim geblieben, um die Truppe ja nicht anzustecken. „Ein sehr gutes Match von uns, wir haben Graz voll gefordert. Es gibt eigentlich nur eines, was besser werden muss. Das Powerplay. Die Specialteams machen in den Play-offs den Unterschied.“

Sieben Partien ohne Powerplaytor
Stimmt! Gegen Graz wurden wieder vier Überzahlspiele verklopft – VSV ist jetzt sieben Partien ohne Powerplaytor. Da muss man sich definitiv steigern.

Auch Trainer Pierre Allard fand nicht viel zum Aussetzen. Am heutigen Donnerstag wollen die Adler die richtige Antwort geben, in der Viertelfinal-Serie auf 1:1 stellen. „Nur ein Schuss hat den Unterschied gemacht, wir haben den großen Favoriten Graz voll gefordert – nur im Abschluss müssen wir uns steigern.“

Villachs Tugenden
Hartes Körperspiel, defensiv enorm stabil, gutes Pressing – das waren die Tugenden. „Genau das müssen wir wieder bringen. Graz ist offensiv und defensiv so stark – die lassen nicht viel zu. Aber mit unseren Fans im Rücken wollen wir den Ausgleich schaffen“, so Allard. „Je länger die Serie dauert, desto größer wird unsere Chance aufzusteigen. Wir müssen dran bleiben, Graz muss uns immer spüren“, erklärt Allard, der in Villach bei Klub und Fans sehr gut ankommt.

VSV-Trainer Pierre Allard ist gegen Graz optimistich.
VSV-Trainer Pierre Allard ist gegen Graz optimistich.(Bild: Hannes Drexler)

Was die Sache enorm erleichtert ist, dass der Kanadier richtig gut Deutsch spricht. „Ich habe in meiner Zeit in München drei Jahre lang Unterricht genommen. Dreimal die Woche. Dazu lese ich Bücher und schaue Filme. Ich habe riesigen Spaß daran, die Sprache zu lernen.“

Fans geben viel Kraft
Jeden Morgen, wenn Pierre in die Halle kommt, trinkt er mit „Co“ Marco Pewal und Tormanntrainer Patrick Machreich einen Kaffee, plaudert mit ihm auf Deutsch. Auch mit dem Vorstand wird so alles besprochen. Total gefällt Pierre, dass er sich bei Spaziergängen mit den Fans unterhalten kann, „das gibt mir viel Kraft.“

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