Ja-Wort mit Vollgas

Im Rebenland erblühte für Rallye-Ass große Liebe

Steiermark
12.03.2026 09:00

Mit Vollgas auf 165 Kilometern über die Weinstraße. In diesen Genuss kommen die österreichischen Motorsport-Asse ab Freitag bei der Rebenland-Rallye. Mit schönen Erinnerungen für die Ewigkeit reist vor allem „Lokalmatador“ Günther Knobloch an. 

„Ich habe letztes Jahr im wunderschönen Rebenland heiraten dürfen, nur 150 Meter vom Start einer Sonderprüfung entfernt“, erklärt Günther Knobloch vor dem Startschuss des zweiten Laufs zur diesjährigen Rallye-Staatsmeisterschaft (ORM) in und um Leutschach. „Da hat es sich gut ergeben, dass Rallye-Leiterin Irmi auch gleich als Standesbeamtin fungiert hat.“ Die steirischen Quertreiber sind eben wirklich eine große Familie...

Chance sofort genutzt
Die Möglichkeit zur Hochzeit mit Motorsport-Touch ergab sich für den Vollblut-Rennfahrer überraschend während der letztjährigen Rebenland-Rallye. „Normalerweise ist die schöne Südsteiermark ja auf Jahre ausgebucht. Aber wir sind dann irgendwie ins Reden gekommen, und da hat sich spontan ein freies Wochenende im Herbst ergeben“, so Knobloch über die überraschende Gelegenheit am „Gut Pößnitzberg“, die er gleich eiskalt genutzt hat.

Bei der Jännerrallye fuhr „Knobi“ mit dem Clio aufs Podest
Bei der Jännerrallye fuhr „Knobi“ mit dem Clio aufs Podest(Bild: Benjamin Butschell)

Der Grazer reist also mit Schmetterlingen im Bauch zur diesjährigen Rallye. Was seine ambitionierten Absichten im Rebenland aber nicht schmälern wird: „Nach vielen Jahren vergibt die AMF (Austrian Motorsport Federation) endlich wieder einen Staatsmeister-Titel in einer seriennahen Klasse. Das hat es seit der Gruppe N nicht mehr gegeben“, so Knobloch, der in seinem Renault Clio Rally3 um ebendiesen Titel in der nunmehrigen ORM2 kämpfen will.

„Sportlich höchst spannend“
„Bei der Jännerrallye war unsere Klasse mit über 20 Startern die größte und für mich hat es dort zum dritten Platz gereicht. Sportlich wird das heuer höchst spannend. Im Rebenland um den Sieg mitzufahren wird schwierig, aber nicht unmöglich“, so Knobloch, der in der ORM-Gesamtwertung einen Zweikampf zwischen Staatsmeister Simon Wagner und Herausforderer Michi Lengauer sieht.

Auch beim Leutschacher Bürgermeister und Rallye-Mastermind Erich Plasch hat „Knobi“ heuer wohl einen Stein im Brett: „Erich hat uns immer seine Aufwartung gemacht, aber wir hatten immer das ‘falsche‘ Auto dabei. Jetzt sitze ich endlich in einem Clio.“ Denn Plasch gehört das örtliche Renault-Autohaus, vor dem am Freitag um 13.30 Uhr der Startschuss fällt.

Neben Knobloch sind mit Kevin Raith, Peter Hopf (beide Ford Fiesta), Roland Stengg (Renault Clio) und Klemens Haingartner (Suzuki Swift) vier weitere Steirer in den ORM-Wertungen unterwegs. Zudem starten Andreas Schögler (Volvo 142 S), Peter Klamminger (VW Golf IV KitCar) und Josef Lammer (Citroen Saxo) bei den historischen Fahrzeugen. 

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