Berater baut auf Lego

Erwachsene müssen jetzt wieder lernen, zu spielen

„Die Welt verändert sich. Deshalb müssen wir wieder lernen, zu spielen, um den Veränderungen Sinn zu geben und sie aktiv zu gestalten“, sagt Manuel Grassler. Der Innovations- und Organisationsberater setzt auf spielerische Methoden, um bei Firmen Veränderungen mitzugestalten. Auch in Linz hatte er die bunten Teile mit.

„Bauen Sie aus sechs Lego-Steinen in 30 Sekunden eine Ente“ - diese Aufgabe stellte Manuel Grassler beim Interview-Termin in Linz und leerte kleine Säckchen mit den Teilen auf den Tisch. Wenig später standen drei komplett unterschiedliche Figuren da. „Keine Ente ist gleich, das ist völlig normal“, sagte der Kärntner, der als Innovations- und Organisations-Berater tätig ist.

3D-Drucker der Gedanken
Beim SHFT-Forum des IT-Clusters in Linz ließ er seine Workshop-Teilnehmer Lego spielen. „Spielen ist die natürliche Form des Lernens“, sagt der 35-Jährige, der die Lego-Serious-Play-Methode für die unterschiedlichsten Themenbereiche einsetzt. „Die Lego-Steine werden zum 3D-Drucker der Gedanken“, sagt Grassler. Zukunftsbilder werden so erarbeitet, aber auch das Umfeld analysiert.

„Veränderung kann von innen passieren“
„Auch harte Business-Themen werden mit Lego angegangen“, so Grassler, der in Linz sinnierte: „Viele Firmen richten sich derzeit Innovations-Labore ein. Einen Raum hinzustellen, ist mit Geld zu erledigen. Aber sich trauen, anders zu arbeiten, ist etwas anderes. Veränderung kann von innen passieren, aber dazu braucht es Impulse und Irritationen von außen, damit das Denken angeregt wird.“ Und ein paar Lego-Steine.

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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