Do, 18. Oktober 2018

Slowenien als Partner:

22.09.2018 08:00

Grenzüberschreitender Ausbau der Schlösserstraße

In dem wunderschön restaurierten Burgensemble von Deutschlandsberg trafen sich am Freitag Vertreter der Schlösserstraße um zu einem großen Schritt in Richtung Zukunft auszuholen: Der Nachbar Slowenien soll mit ins Boot geholt werden, gemeinsam will man sich als „Castle Road“ am internationalen Markt positionieren.

26 Burgen, Schlösser und Stifte in der Steiermark und im Mittelburgenland haben sich bisher zu der Erfolgsgeschichte „Schlösserstraße“, die vor nunmehr 30 Jahren gegründet wurde, zusammengeschlossen. Jetzt will man einen großen Schritt weiter über die Grenze machen: Historische Bauten Sloweniens, die einst als Bollwerke fungierten, sollen künftig touristisch genutzt werden. Ziel des Projektes ist eine gemeinsame Vermarktungsstrategie und eine bessere Vernetzung.

Familien und Kulturtouristen als Zielgruppe
„Wir denken bei der Vermarktung der ,Castle Road’ an grenzüberschreitende Erlebnisangebote und Urlaubspackages für Familien mit Kindern sowie an klassische Kulturtouristen“, so Schlösserstraßen-Obmann Andreas Bardeau bei der Projekt-Präsentation am Freitag auf der Burg Deutschlandsberg.

1,2 Millionen kommen von EU und Ländern
Im Rahmen des Interreg-Projektes steht den Verantwortlichen für die kommenden drei Jahre ein Budget von 1,2 Millionen Euro zur Verfügung. „In Österreich betragen die kofinanzierten Fördermittel 95, in Slowenien 85 Prozent, wobei das meiste Geld aus der EU kommt“, weiß Projektmanagerin Marianne Kiendl.

Projekt mit Ungarn und Kroatien geplant
Dass es nicht bei einer Ausweitung auf Slowenien alleine bleiben könnte, verriet Andreas Bardeau nebenbei: „Wir haben vor, auch Ungarn und Kroatien einzubinden, Visionen haben wir viele.“

So entsteht mit „Castle Road“ aus einer ursprünglichen Grenzsituation ein schönes Friedensprojekt . . .

 krone.at
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