21.09.2018 11:30 |

Mysteriöser Mordfall

Verdächtiger gesteht Transport von Peggys Leiche

Am 7. Mai 2001 verschwand die achtjährige Peggy aus Deutschland, ihre Leiche wurde 15 Jahre später in einem Waldstück in Thüringen gefunden. Jetzt steht die Polizei offenbar vor dem Durchbruch auf der Suche nach ihrem Mörder: Ein Tatverdächtiger legte ein Teilgeständnis ab. Der 41-Jährige habe zugegeben, die Leiche des neunjährigen Mädchens im Jahr 2001 in ein Waldstück in Thüringen gebracht und vergraben zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitag in Bayreuth mit. „Die Ermittlungen schreiten voran“, so Staatsanwalt Daniel Götz.

Der Tatverdächtige habe angegeben, die Leiche von einem ihm namentlich bekannten Mann übernommen zu haben. Das Mädchen habe leblos in einem Bushäuschen in ihrem Heimatort Lichtenberg gelegen. Er habe nach eigenen Angaben noch versucht, das Kind wiederzubeleben. Die Polizei wollte aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben dazu machen, wer die Leiche an den Mann übergeben haben soll.

Pilzsammler entdeckte Knochen
Der Leiter der Sonderkommission zu dem Mordfall bei der Polizei, Uwe Ebner, sagte, die Ermittler seien überzeugt, nun den Mann gefunden zu haben, der das Kind in ein Waldstück in Thüringen gebracht habe. Dort waren die sterblichen Überreste im Jahr 2016 zufällig von einem Pilzsammler entdeckt worden.

Bekannter des früheren Verdächtigen
Wie die „Bild“ berichtet, handelt es sich bei dem Mann um einen Bekannten des früheren Hauptverdächtigen Ulvi K. Bereits nach Auswertung der Spuren vom Fundort der sterblichen Überreste von Peggy war der Verdacht auf ihn gefallen. Zudem haftete an den gefundenen Knochen Erde, die nicht vom Fundort stammten. Deshalb nahmen die Ermittler vergangene Woche Vergleichsproben aus dem Garten des Verdächtigen.

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