"Seit Monaten ist hier kein Arbeiter mehr zu sehen", berichten "Krone"-Leser. Zudem sei das Gelände völlig unzureichend abgesichert. Zwischen einer Hausmauer und dem Sperrgitter klaffe ein halber Meter. "Steigt ein Kind hindurch, fällt es sogleich in eine Grube mit spitzen Steinen", wetterte Dietmar Schwingenschrot, Sprecher der Initiative Wiener Bürger (IWB).
"Hier wird wichtiger Parkraum verstellt"
Neben der Baustelle stehen drei große Container. Mehrere Stellplätze werden dadurch blockiert. Das sorgt für Unmut. "Oft muss man ewige Zeiten um die Blöcke kreisen, und hier wird wichtiger Parkraum verstellt", klagt ein Betroffener. Durch die Wirtschaftskrise sind einige Bauvorhaben zurückgestellt oder fallen gelassen worden. Dennoch könnte die Behörde öfters ein Auge auf solche Geisterbaustellen werfen, so der Tenor.
Kein Einzelfall, wie ein Lokalaugenschein zeigte. Auch in der Muthgasse ist nur ein Haus von einer korrekt abgesicherten Strabag-Baustelle entfernt eine Gefahrenstelle. Der Zaun, der das Areal zu Gehsteig und Parkplatz abschottet, ist an einer Stelle eingedrückt. Nur 40 Zentimeter, aber für einen Sprössling groß genug. Auf dem Grundstück klafft ein tiefes, völlig ungesichertes Loch.
von Alex Schönherr, Kronen Zeitung












Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.