Mo, 24. September 2018

Urus im Viertelfinale

30.06.2018 22:06

Adeus, Europameister! Cavani schießt Portugal raus

Adeus, Europameister! Nach Frankreich ist am Samstag auch Uruguay ins Viertelfinale der WM eingezogen. Die Südamerikaner gewannen in Sotschi das Achtelfinale gegen Europameister Portugal durch Tore von Edinson Cavani (7., 62.) beziehungsweise Pepe (55.) mit 2:1 und treffen nun in der Runde der letzten acht am Freitag (16 Uhr) in Nischni Nowgorod auf die „Equipe Tricolore“.

Damit haben sich die beiden Superstars des vergangenen Jahrzehnts bei ihrer wohl letzten WM bereits in der ersten Runde der K.-o.-Phase verabschiedet - nach Lionel Messi muss auch Cristiano Ronaldo die vorzeitige Heimreise antreten. Seine Weltmeisterschaftsbilanz lautet Semifinale (2006), Achtelfinale (2010, 2018) und Gruppenphase (2014).

Der Abschied des 33-Jährigen wurde schon in der Anfangsphase eingeleitet, und zwar durch ein sehenswertes Zusammenspiel der beiden Topstürmer Uruguays. In der siebten Minute schlug Cavani einen über 40 Meter weiten Wechselpass auf Luis Suarez, der Barcelona-Goalgetter bedankte sich mit einer Maßflanke und Cavani beförderte den Ball mit einem unorthodoxen, weil nicht optimal getroffenen Kopfball aus kurzer Distanz ins Tor.

Danach vermittelte Uruguay den etwas stärkeren Eindruck. Der zweifache Ex-Weltmeister überzeugte durch gewohnte Zweikampf- und Defensiv-Stärke und kam auch das eine oder andere Mal vielversprechend vor das portugiesische Tor. In der 22. Minute hatte Goalie Rui Patricio bei einem Suarez-Freistoß Mühe, kurz vor der Pause schoss Cavani aus spitzem Winkel am kurzen Eck vorbei.

Portugal war bemüht, gegen den kompakten Gegner gab es jedoch nur äußerst selten ein Durchkommen. Mit Ausnahme eines relativ harmlosen Weitschusses von Ronaldo ging es in Uruguays Strafraum in der ersten Hälfte ruhig zu.

Das sollte sich nach der Pause ändern, denn Portugal agierte druckvoller und erntete dafür in der 55. Minute den Lohn. Nach kurz abgespieltem Eckball und Flanke von Raphael Guerreiro sorgte Pepe per Kopf für den Ausgleich. Es war das erste Gegentor für Uruguay nach 597 Länderspiel-Minuten - zuletzt hatte Louis Schaub bei Österreichs Testmatch-2:1 im vergangenen November die Abwehr der Südamerikaner überwunden.

Sieben Minuten später jedoch konnte Pepe einen Abstoß von Muslera nicht klären. Rodrigo Bentancur nützte die Gelegenheit und legte für Cavani auf, der mit einem sehenswerten Schlenzer ins lange Eck auf 2:1 für Uruguay stellte. Der Arbeitstag des Doppeltorschützen war dann in der 74. Minute beendet, allerdings unfreiwillig. Cavani musste offenbar wegen einer Wadenverletzung vom Platz.

Ohne den Angreifer von Paris St. Germain war es um die Torgefahr Uruguays geschehen. Man beschränkte sich nur noch darauf, das Resultat im Stil einer Handball-Mannschaft über die Zeit zu bringen - was auch ohne gröbere Probleme gelang.

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Tabellen
Gruppe A
Gruppe B
Gruppe C
Gruppe D
Gruppe E
Gruppe F
Gruppe G
Gruppe H
#MannschaftSp.TorePkt
1Uruguay35:09
2Russland38:46
3Saudi Arabien32:73
4Ägypten32:60
#MannschaftSp.TorePkt
1Spanien36:55
2Portugal35:45
3Iran32:24
4Marokko32:41
#MannschaftSp.TorePkt
1Frankreich33:17
2Dänemark32:15
3Peru32:23
4Australien32:51
#MannschaftSp.TorePkt
1Kroatien37:19
2Argentinien33:54
3Nigeria33:43
4Island32:51
#MannschaftSp.TorePkt
1Brasilien35:17
2Schweiz35:45
3Serbien32:43
4Costa Rica32:51
#MannschaftSp.TorePkt
1Schweden35:26
2Mexiko33:46
3Republik Korea33:33
4Deutschland32:43
#MannschaftSp.TorePkt
1Belgien39:29
2England38:36
3Tunesien35:83
4Panama32:110
#MannschaftSp.TorePkt
1Kolumbien35:26
2Japan34:44
3Senegal34:44
4Polen32:53
Spielplan
Gruppenphase
Achtelfinale
Viertelfinale
Halbfinale - Finale
Russland
GRUPPE A | 14.06.
5:0 (2:0)
Saudi Arabien
Ägypten
GRUPPE A | 15.06.
0:1 (0:0)
Uruguay
Marokko
GRUPPE B | 15.06.
0:1 (0:0)
Iran
Portugal
GRUPPE B | 15.06.
3:3 (2:1)
Spanien
Frankreich
GRUPPE C | 16.06.
2:1 (0:0)
Australien
Argentinien
GRUPPE D | 16.06.
1:1 (1:1)
Island
Peru
GRUPPE C | 16.06.
0:1 (0:0)
Dänemark
Kroatien
GRUPPE D | 16.06.
2:0 (1:0)
Nigeria
Costa Rica
GRUPPE E | 17.06.
0:1 (0:0)
Serbien
Deutschland
GRUPPE F | 17.06.
0:1 (0:1)
Mexiko
Brasilien
GRUPPE E | 17.06.
1:1 (1:0)
Schweiz
Schweden
GRUPPE F | 18.06.
1:0 (0:0)
Republik Korea
Belgien
GRUPPE G | 18.06.
3:0 (0:0)
Panama
Tunesien
GRUPPE G | 18.06.
1:2 (1:1)
England
Kolumbien
GRUPPE H | 19.06.
1:2 (1:1)
Japan
Polen
GRUPPE H | 19.06.
1:2 (0:1)
Senegal
Russland
GRUPPE A | 19.06.
3:1 (0:0)
Ägypten
Portugal
GRUPPE B | 20.06.
1:0 (1:0)
Marokko
Uruguay
GRUPPE A | 20.06.
1:0 (1:0)
Saudi Arabien
Iran
GRUPPE B | 20.06.
0:1 (0:0)
Spanien
Dänemark
GRUPPE C | 21.06.
1:1 (1:1)
Australien
Frankreich
GRUPPE C | 21.06.
1:0 (1:0)
Peru
Argentinien
GRUPPE D | 21.06.
0:3 (0:0)
Kroatien
Brasilien
GRUPPE E | 22.06.
2:0 (0:0)
Costa Rica
Nigeria
GRUPPE D | 22.06.
2:0 (0:0)
Island
Serbien
GRUPPE E | 22.06.
1:2 (1:0)
Schweiz
Belgien
GRUPPE G | 23.06.
5:2 (3:1)
Tunesien
Republik Korea
GRUPPE F | 23.06.
1:2 (0:1)
Mexiko
Deutschland
GRUPPE F | 23.06.
2:1 (0:1)
Schweden
England
GRUPPE G | 24.06.
6:1 (5:0)
Panama
Japan
GRUPPE H | 24.06.
2:2 (1:1)
Senegal
Polen
GRUPPE H | 24.06.
0:3 (0:1)
Kolumbien
Uruguay
GRUPPE A | 25.06.
3:0 (2:0)
Russland
Saudi Arabien
GRUPPE A | 25.06.
2:1 (1:1)
Ägypten
Iran
GRUPPE B | 25.06.
1:1 (0:1)
Portugal
Spanien
GRUPPE B | 25.06.
2:2 (1:1)
Marokko
Dänemark
GRUPPE C | 26.06.
0:0 (0:0)
Frankreich
Australien
GRUPPE C | 26.06.
0:2 (0:1)
Peru
Nigeria
GRUPPE D | 26.06.
1:2 (0:1)
Argentinien
Island
GRUPPE D | 26.06.
1:2 (0:0)
Kroatien
Republik Korea
GRUPPE F | 27.06.
2:0 (0:0)
Deutschland
Mexiko
GRUPPE F | 27.06.
0:3 (0:0)
Schweden
Serbien
GRUPPE E | 27.06.
0:2 (0:1)
Brasilien
Schweiz
GRUPPE E | 27.06.
2:2 (1:0)
Costa Rica
Japan
GRUPPE H | 28.06.
0:1 (0:0)
Polen
Senegal
GRUPPE H | 28.06.
0:1 (0:0)
Kolumbien
England
GRUPPE G | 28.06.
0:1 (0:0)
Belgien
Panama
GRUPPE G | 28.06.
1:2 (1:0)
Tunesien

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