Nach Morddrohungen

Ein Zeichen für Jimmy – gegen Rassismus!

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Von krone Sport

Die schwedischen Spieler stellten sich nach den Morddrohungen und Beleidigungen gegen Verteidiger Jimmy Durmaz geschlossen hinter ihren Mitspieler. Der DFB entschuldigte sich für den Ausraster seiner Funktionäre, dennoch wird ein FIFA-Verfahren gegen sie eingeleitet. 

Nicht nur die Ausraster einiger deutscher Funktionäre nach dem Schlusspfiff (für deren unnötige und provozierende Jubelgesten entschuldigte sich der DFB gestern öffentlich, dennoch eröffnete die FIFA ein Disziplinarverfahren gegen zwei Funktionäre) sorgten für großen Frust und Ärger bei den Schweden.

Jimmy Durmaz, der den Kroos-Freistoß mit einem Foul an Werner verursacht hatte, wurde dafür in den sozialen Medien teils heftig beleidigt (Schwedens Verband erstattete auch Anzeige bei der Polizei), bekam aber Unterstützung von seinen Mannschaftskollegen: „Man sollte keinen Einzelnen dafür verantwortlich machen, wir gewinnen und verlieren als Team“, sagte Albin Ekdal, einer der Deutschland-Legionäre (Hamburger SV) im Drei-Kronen-Team.

Vor dem gestrigen Training versammelten sich die Spieler geschlossen hinter Durmaz, riefen gemeinsam: „Fuck Racism!“ Teamchef Janne Andersson kündigte fürs letzte Gruppenspiel an: „Wir werden uns gegen Mexiko wieder aufraffen, unsere Chance lebt ja.“

Peter Klöbl, Kronen  Zeitung

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