Obwohl also der Wunsch, so lange wie möglich zuhause zu leben dominiert, werden die Pflegewohnhäuser für Senioren immer attraktiver: Bevorzugt werden Einzelzimmer, zudem wird die ständige Anwesenheit eines Arztes als Vorteil empfunden. Ebenfalls positiv reagieren die Senioren auf die Verbesserung der Pflegeeinrichtungen.
Ähnlich die Entwicklungen in der Hauskrankenpflege: Waren es im Jahr 2004 noch 4.500 Menschen, die in ihrer Wohnung betreut wurden, konnten im Vorjahr bereits 7.500 zuhause gepflegt werden. Das alles trägt offenbar dazu bei, das Älterwerden in der Stadt angenehm zu machen.
"Diese hohe Zufriedenheit der Senioren spiegelt die Lebensqualität in Wien wider", so Bürgermeister Michael Häupl und Stadträtin Sonja Wehsely. Betont wird zudem, dass die Versorgung im Alter leistbar bleiben müsse. So dürften sich die Betroffenen 20 Prozent des Einkommens sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld behalten. Kinder müssen außerdem nicht für die Betreuungskosten aufkommen.
von Nadja Vladar, Kronen Zeitung









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