"Für mich ist Weihnachten schon heute! Jetzt kann ich mich auch endlich einmal wie ein Hollywoodstar fühlen", freut sich Karin Stalzer (20). Stundenlang hat die Angestellte mit einer Freundin in der Nacht auf Samstag vor der H&M-Filiale ausgeharrt. "Wir sind nicht schlafen gegangen. Um 4 Uhr in der Früh kamen wir hierher, wollten ja unbedingt die Ersten sein."
Und das war gar nicht so einfach, denn Hunderte Modefans hatten sich bereits im Morgengrauen vor den beiden Geschäften in der City versammelt. Ein extra angeforderter Sicherheitsdienst gab schließlich Farbbänder mit Zeitcode an die (meist jungen und weiblichen) Kunden aus, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Mit dicken Jacken wurde der Kälte getrotzt, die Musik aus dem iPod sollte die Langeweile vertreiben.
Ellenbogentechnik bei der "Schuh-Show" sehr gefragt
Exakt um 9.30 Uhr gab es dann die Erlösung für die Massen – der Shoppingtempel öffnete endlich seine Pforten. Im Blitztempo wurden die Regale mit den Stiefeln der britischen Luxusmarke Jimmy Choo leergeräumt. Ellenbogentechnik war bei der "Schuh-Show" gefragt, gierig rafften die Fans die Kartons an sich. Ärger (weil es ausgerechnet das Lieblingspaar nicht in der richtigen Größe gab), Jubelgesänge, Hysterie. "Auch die Bekleidungsstücke der Designmarke gingen weg wie die warmen Semmeln", so Unternehmenssprecherin Hilda Grandits über die in 34 Ländern gestartete Kampagne.
Die Fußbekleidung von Jimmy Choo gilt in den Vereinigten Staaten seit Jahren als die Schuhmarke der Stars. Bekannt wurde sie vor allem durch die Fernsehserie "Sex and the City".












Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.