"Sehr professionell"
Wieder spektakulärer Munch-Raub in Oslo
Die Polizei (im Bild: Ermittler am Tatort) äußerte sich am Freitag überzeugt, dass gut organisierte Kriminelle die Tat als Auftragsarbeit ausgeführt haben. Nur wenige Personen hätten von dem gut 100 mal 60 Zentimeter großen Bild in einer Osloer Kunstgalerie gewusst. Außerdem sei der Raub äußerst schnell und professionell ausgeführt worden.
Dritter Munch-Raub in Oslo
Ebenfalls in Norwegens Hauptstadt hatten Kunsträuber 1994 eine Version von "Der Schrei" aus dem Nationalmuseum entwendet und drei Monate später zurückgegeben. Eine andere Version raubten Diebe zusammen mit der "Madonna" des norwegischen Früh-Expressionisten im August 2004 aus dem Munch-Museum. Die Bilder tauchten stark beschädigt zwei Jahre später wieder auf.
Das Munch-Museum wurde nach dem weltweit beachteten Raub geschlossen und unter verschärften Sicherheitsaspekten komplett umgestaltet. Die norwegische Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass beide Kunstwerke gestohlen wurden, um die Polizei von der Aufklärung eines zuvor in Stavanger begangenen Geldraubes abzulenken.



Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.