Ergebnis der Kollektivvertragsverhandlungen wird voraussichtlich eine moderate Lohnerhöhung sein. Im Metallgewerbe hatte man sich ja auf plus 1,45 Prozent geeinigt. Die Industrie pochte aber auf einen niedrigeren Abschluss, da Aufträge und Umsätze in der Krise um 30 Prozent eingebrochen sind.
Mit Warnstreiks gedroht
Unterbrochen wurden die Verhandlungen am Nachmittag von einer kurzfristig einberufenen Sitzung des Bundesvorstands der Gewerkschaft, auf dem man das Vorgehen im Falle eines Scheiterns der Gespräche besprach. Zuvor hatte Gewerkschafts-Chef Wimmer mit Warnstreiks gedroht.
Die Unternehmen beharrten indes auf einer Arbeitszeit-Flexibilisierung: In Zeiten der Krise sollten die Beschäftigten weniger arbeiten, in guten Zeiten aber mehr. Wahrscheinlich schien hier eine Einigung über einen konkreten Plan für spätere Verhandlungen.
Kronen Zeitung








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