Mit schöner Regelmäßigkeit werfen die Jungs von "Fury in the Slaughterhouse" (kurz: FitS) ein neues Album auf den Markt. Und mit schöner Regelmäßigkeit stellt man sich die Frage: das sind wirklich Deutsche? Ja, sind sie! Und dass sie trotzdem gute Rock-Musik machen ist in diesem Fall nicht mal ein Widerspruch...
Die Zeiten des Megasellers "The Hearing andthe Sense of Balance" mit Megahits wie "Milk and honey", "Dancingin the sunshine of the dark" oder "Down there" sind zwar mittlerweileauch schon fast 10 Jahre her, aber nur weil man sich nicht inden Top-Positionen der Charts wiederfand, bedeutete dies nichtautomatisch, dass FitS auch künstlerisch tot waren.
Am neuen Album "Nimby" ist man den Weg zur musikalischenVielfalt konsequent weitergegangen und hat jegliches Schielenauf "radiokonforme" Musik beiseite gelassen. Herausgekommen istein wunderbares Album, das rockt, swingt, groovt, mal melancholischist, dann wieder übersprüht vor Freude, auf einer Nummerein bisschen mit Reggae-Einflüssen kokettiert und so weiter...
Mit "Nimby" beweisen FitS einmal mehr, dass sienicht nur eine der symphathischsten deutschen Bands sind, sondernauch eine der am international und vielfältig klingendstenBands. Heißer Tipps für alle Liebhaber von gediegenerMusik abseits der Hitparaden.
Fazit: variantenreiche 8 von 10 Musik-Schlachthöfen
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