Die Einbrecher dürften nach ersten Erkenntnissen von einem unbebauten Nachbargrundstück aus über eine Mauer gestiegen sein. Dann brachen sie eine Sicherheitstür auf und drangen in den Keller ein, erklärte Landesgeschäftsführer Robert Hergovich am Montag in Eisenstadt. Anschließend hätten sich die Täter Stock für Stock hinaufgearbeitet und alle Büros aufgebrochen.
Täter waren offenbar auf Bargeld aus
Die Eindringlinge waren offenbar in erster Linie auf Bargeld aus: Handkassen von befreundeten Organisationen wurden gewaltsam geöffnet, auch der Safe wurde aufgebrochen. Wie es mit den Laptops und anderen elektronischen Geräten aussehe, wisse man noch nicht, so Hergovich, denn im Gebäude habe die Spurensicherung umgehend die Arbeit übernommen.
Was bisher feststeht: Die Einbrecher dürften zwischen Sonntag früh und Montag früh zugeschlagen haben. Denn am Sonntag um 8.00 Uhr sei einem Mitarbeiter noch nichts Besonderes aufgefallen, so der Eisenstädter SP-Bezirksgeschäftsführer Helmut Schuster. Dass Profis am Werk gewesen sein müssen, zeige der Umstand, dass die Täter Bilder abgehängt hatten - offenbar auf der Suche nach Tresoren.
Versicherung dürfte Schaden abdecken
Aussagen zur Schadenshöhe sein noch nicht möglich, so Hergovich. Nur so viel: "Da kommt schon etwas zusammen." Soweit man bisher festgestellt habe, sei der Schaden durch eine Versicherung gedeckt. Ein endgültiges Bild könne man sich erst nach Beendigung der Tatortarbeit machen.
Die neue Parteizentrale in der Permayerstraße in Eisenstadt hatte die SP-Burgenland im März des Vorjahres in Betrieb genommen. Das "Rote Haus" beherbergt neben der Landesorganisation und der SP des Bezirkes Eisenstadt zehn weitere befreundete Organisationen wie den Gemeindevertreter-, den Pensionistenverband und die Kinderfreunde.








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