Proteste in Wien

Hörsaal-Besetzung geht weiter - über 250.000 ¿ Kosten

Österreich
07.11.2009 20:14
Trotz des kleinen Rückschlags vor drei Tagen - 8.000 Demonstranten statt der erwarteten mehreren Zehntausend - lassen sich die Uni-Besetzer nicht entmutigen. Sie wollen sich "künftig österreichweit besser koordinieren" und haben auch schon weitere Protestmärsche geplant. Ein Ende des Streiks ist also nicht in Sicht.

Inzwischen sind die von der Besetzung des Audimax verursachten Kosten auf mehr als 250.000 Euro gestiegen. Und täglich kommen weitere 25.000 Euro für die Anmietung von Ersatzhörsälen dazu. Bisher mussten bereits 80 Lehrveranstaltungen verlegt werden. Und trotz dieser enormen Ausgaben findet Wissenschaftsminister Johannes Hahn angeblich keinen früheren Termin als den 25. November für einen Uni-Gipfel.

"Bewegung hat noch viel Kraft"
Die Studenten haben jedenfalls bei einer Krisensitzung nach der nur mäßig erfolgreichen Donnerstags-Demo beschlossen, weiter für ihre Rechte auf die Straße zu gehen. Michael Gehmacher, einer der Streik-Organisatoren, gibt sich kämpferisch: "Ich denke, dass die Bewegung noch sehr viel Kraft hat."

von Doris Vettermannn, Kronen Zeitung

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