Im Landesschulrat betont man, alle rechtlichen Vorgaben strikt einzuhalten. Wolle man mehr Kreuze haben, habe der Gesetzgeber aktiv zu werden. Verpflichtend müssen Kreuze nur dort hängen, wo der Christen-Anteil mehr als 50 Prozent beträgt. Es gibt aber bereits genügend Wiener Pflichtschulen, in denen Kinder anderer Glaubensrichtungen längst die Mehrheit stellen.
Konkrete Zahlen, in wie vielen Klassen noch Kreuze sind, werden unter Verschluss gehalten. Zwar stellt der Magistrat die Kruzifixe zur Verfügung, "wir zählen aber nicht nach, wo was hängt", heißt es im Rathaus. Die Direktoren würden autonom entscheiden.
Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll sprach bezüglich des EU-Urteils zuletzt in der "Krone" von einem "Werteverlust", sollte es in Österreich so weit kommen. In Teilen Wiens ist das offenbar bereits Realität...
von Alex Schönherr, Kronen Zeitung









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