Die Methoden der Trickdiebe werden immer dreister: Telefonisch kündigten sich die drei angeblichen Kriminalbeamten bei der Pensionistin in der Donaustadt an – eine Zeugenbefragung zu einem Überfall vor ihrem Wohnhaus sei nötig. Und wenig später klopften die falschen Beamten auch schon an ihre Tür.
Doch weil immer wieder von dreisten Kriminellen zu lesen ist, ließ die Frau die "Polizisten" erst herein, als sie ihre Ausweise zückten. Was sie nicht wusste: Die Ausweise waren gefälscht!
Nach der gespielten Protokoll-Aufnahme schickten die Diebe ihr Opfer auf den Balkon – sie würden von der Straße aus Beweisfotos schießen. Währenddessen plünderten sie aber die Wohnung. Beute: Bargeld in unbekannter Höhe und eine Goldmünzensammlung.
von Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung
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