Die "Krone" fragte den Star-Tester, was ihm an der Hauptstadt gefällt – und was nicht. Barocke Gebäude wie das Schloss Schönbrunn und die vielen Sonnenstunden in Wien punkteten beim Städte-Ranking:
"Krone": Herr Brûlé, kamen Sie zum Test persönlich nach Wien, oder schickten Sie jemanden aus Ihrem Team?
Tyler Brûlé: Selbstverständlich war ich selbst hier – und das nicht zum ersten Mal. Ich habe in Wien viele gute Freunde, die ich regelmäßig und gerne besuche.
"Krone": Welche Kriterien waren ausschlaggebend, dass es unsere Hauptstadt in die Top Ten geschafft hat?
Brûlé: Wien macht dem Ruf als Tor Westeuropas in den Osten wirklich alle Ehre! Die barocken Sehenswürdigkeiten in Verbindung mit der modernen Glas-und Stahlarchitektur passen einfach gut zusammen.
"Krone": Wo konnten wir eigentlich noch punkten?
Brûlé: Mit der Lebensqualität! Es gab 2008 tatsächlich 2038 Sonnenstunden – so viele hat keine europäische Stadt auf der Rangliste.
"Krone": Sie betrachten auch Kriminalitätsraten. Viele Österreicher empfinden Wien mittlerweile als unsicher.
Brûlé: Beim Ranking halten wir uns an die Statistik. Und im Vergleich zu den "Konkurrenz-Städten" wie Montreal oder Kopenhagen gibt es hier keine außergewöhnlich hohe Kriminalität.
"Krone": Platz eins haben wir nicht erreicht. Warum?
Brûlé: Wenn man um Mitternacht noch ein Glas Wein trinken will, ist es ein großer Zeitaufwand, ein Lokal zu finden! Und: Sonntags haben leider die Supermärkte geschlossen. Das sind große Minuspunkte.
"Krone": Sie leben in London. Käme Wien auch in Frage?
Brûlé: Ja, auf jeden Fall!
Das Interview führte Brigitte Blabsreiter, Kronen Zeitung












Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.