Fr, 22. Juni 2018

Grünes Licht vom ÖOC

21.03.2018 18:09

Etappensieg für die Olympia-Befürworter

Erste Zwischenbestzeit für die Befürworter von olympischen Spielen in Graz und Schladming 2026 – das ÖOC (Österreichisches Olympisches Komitee) hat am Mittwoch grünes Licht für die Bewerbung gegeben. Die eigentliche Arbeit fängt aber erst an. In den kommenden Monaten werden entscheidende Weichen gestellt.

Alles andere als ein Okay des ÖOC wäre natürlich eine Riesenüberraschung gewesen – schließlich sind Graz und Schladming die einzigen österreichischen Bewerber für die Olympischen Winterspiele 2026. Die Frage ist nun, wie intensiv das ÖOC die Bewerbung unterstützen wird.

Die erste Zwischenbestzeit ist, wie der Name schon sagt, aber bloß ein Etappensieg. Auf den Grazer VP-Bürgermeister Siegfried Nagl und sein Schladminger Pendant Jürgen Winter wartet viel Arbeit. In den kommenden Monaten geht es darum, ein Maßnahmenpaket zu schnüren, um  das IOC (das Internationale Olympisches Komitee) zu überzeugen.

Die wichtigsten Punkte: Welche infrastrukturellen Maßnahmen sind nötig, welche Partnergemeinden sind wirklich an Bord und wie viel kostet Olympia eigentlich wirklich. Der letzte Punkt wird, was die Akzeptanz in der Bevölkerung betrifft, wohl der alles entscheidende sein. Bis jetzt sind lediglich die Bewerbungskosten von ca. sieben Millionen Euro klar.

Noch einmal der Zeitplan: Im Herbst entscheidet das IOC ob Graz und Schladming auch den internationalen Bewerberstatus erhalten. Wer schließlich den Zuschlag für die Spiele 2026 bekommt, das wird erst im Herbst 2019 klar sein.

Gerald Richter
Gerald Richter

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