Fr, 22. März 2019
22.10.2009 18:34

Täter sind Kickboxer

Schlägerbande terrorisiert Villach - grundlose Attacken

Eine äußerst brutale Schlägerbande sorgt in Villach für Schlagzeilen und gebrochene Knochen. Die 17 bis 21 Jahre alten Täter provozieren und attackieren meist grundlos Passanten und schlagen sie krankenhausreif. Erst am Wochenende wurden vier Feldkirchner mit Baseballschlägern angegriffen. Jetzt reicht es der Villacher Polizei. Die Politik fordert einen Sicherheitsgipfel.

Die Draustädter Partyszene sorgt sich. Denn schnell könnte wieder jemand Opfer der brutalen Schlägbande werden. Besonders arg ist es am Wochenende. Dann wird es auch im Landeskrankenhaus Villach stressig, wo die Prügelopfer behandelt werden müssen.

"Werden Exzesse nicht akzeptieren"
"Es ist eine Katastrophe! Wir werden diese Gewaltexzesse nicht akzeptieren", so Villachs Stadtpolizeichef Erich Londer. Und das ist notwendig. Denn laut Villacher Ermittlern sind die Täter alle durchtrainierte Kickboxer, wie etwa der Übergriff am vergangenen Wochenende auf vier Feldkirchner wieder gezeigt hat.

Vor einem Lokal waren vier Männer auf die vier Jugendlichen aufmerksam geworden. Zwei von ihnen forderten einen der Feldkirchner auf, sein Handy herzugeben. "Als sich dieser weigerte, gingen die Männer plötzlich auf den Feldkirchner los und brachen ihm mit einem Baseballschläger ein Bein", so ein Kripo-Ermittler. An die 20 Bandenmitglieder waren sofort zur Stelle – und die fröhliche Partynacht endete für die Feldkirchner in der Unfallambulanz.

Täter sind vermutlich Ausländer
Bei der Polizei wird zwar offiziell gerätselt, wer die Täter sind. "Die Ermittlungen laufen", heißt es. Vermutlich handelt es sich um ausländische Täter, die laufend für Ärger sorgen. Londer: "Es geht meist um kleinere, territoriale Reibereien, die dann ausarten." Die Kripo will die Amtsbekannten jedenfalls zu einer Gegenüberstellung mit den Opfern holen.

Wegen der Gewaltexzesse in der Villacher Innenstadt fordert jetzt Stadtrat Peter Weidinger einen Sicherheitsgipfel mit allen Verantwortlichen: „Wir müssen über Maßnahmen zur Eindämmung der Gewalt und zur Prävention beraten.“

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