Von 178 Millionen Euro Schaden durch Leasinggeschäfte in Kroatien war zunächst die Rede gewesen, jetzt geht es laut einem Gerichtsgutachten "nur" noch um 40,5 Millionen. Vorwurf: Verdacht der Untreue.
Von der Hypo Steiermark sollen in Kroatien Baumaschinen, darunter auch Kräne, Lkw und vieles mehr finanziert worden sein. Doch das alles existierte offenbar nie. "Am Montag ist die Anklage gegen zwei Ex-Mitarbeiter eingebracht worden", sagt der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Hansjörg Bacher.
Geschäftsführer mit Vermittler eng befreundet?
Laut dem Gerichtsgutachten hätten zahlreiche Lieferanten und kroatische Vermittler den Vertretern der Hypo viel früher als "bedenklich" auffallen müssen. Auch machen Gerüchte die Runde, dass ein früherer Geschäftsführer mit einigen Vermittlern sehr eng befreundet gewesen sein soll. Mit einem Prozess ist Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres zu rechnen.
von Eva Molitschnig, "Steirerkrone"
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