Sa, 21. Juli 2018

Microsoft-Chefjurist:

23.01.2018 10:31

Debatte über Chancen und Risiken von KI notwendig

Angesichts der rapiden Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz regt Microsoft eine globale Diskussion über die ethischen und rechtlichen Folgen an. "Wir sollten nicht überlegen, was Computer tun könnten, sondern was sie tun sollten", sagte Microsofts Chefjustiziar Brad Smith.

Durch die heute verfügbare Rechen-Power eröffne Künstliche Intelligenz in allen gesellschaftlichen Bereichen riesige Möglichkeiten. Doch es brauche Menschen, die für Entwicklung und Einsatz die ethischen Prinzipien und rechtlichen Rahmenbedingungen klärten. Dabei sollten Begriffe wie Fairness, Verantwortung und Sicherheit sowie Transparenz im Mittelpunkt stehen.

„Niemand kann etwas mit Gewissheit sagen“
Die Frage, wie Künstliche Intelligenz in den nächsten zwanzig Jahren nahezu jeden Lebensbereich verändern werde, gleiche heute vielfach einem Blick in die Glaskugel, sagte Smith. "Niemand von uns kann darüber etwas mit Gewissheit sagen." Jede tiefgreifende Veränderung habe auch viele indirekte Effekte zur Folge. Als etwa das Automobil die Pferdekutschen in den Städten ablöste, habe kaum jemand daran gedacht, dass dadurch etwa auch erstmals Reparaturwerkstätten entstehen würden und sich das System der Banken völlig verändern würde, da die Menschen in großem Maßstab private Kredite nachfragten.

In der Tierhaltung und in der Landwirtschaft, bei der Bewältigung des Klimawandels oder in der Gesundheitsversorgung habe Künstliche Intelligenz bereits heute enormes Potenzial bewiesen, sagte Smith. Bei aller Euphorie werfe die Entwicklung jedoch auch eine ganze Reihe komplexer Fragen auf. Industrievertreter, Politiker, Forscher und Nonprofit-Gruppen sollten deshalb gemeinsam die Basis für die sozialen und ethischen Auswirkungen erarbeiten.

 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.