Kuriose Vertragswende beim FC Bayern! Dayot Upamecano soll sich dazu entschieden haben, seinen Vertrag zu verlängern – nachdem die Verantwortlichen ihr Angebot zuvor zurückgezogen hatten. Die Posse sorgt für Wirbel, Kritik und neue Diskussionen rund um die Führung der Münchner.
Wie Sky und „Bild“ berichten, will Upamecano seinen Vertrag beim FC Bayern bis 2030 verlängern. Laut Sky soll der neue Kontrakt noch im Laufe dieser Woche unterschrieben werden.
Die Bayern hatten dem 27-jährigen Innenverteidiger ein üppiges Paket geschnürt: Rund 20 Millionen Euro Jahresgehalt, dazu 20 Millionen Euro Handgeld sowie eine Ausstiegsklausel über 65 Millionen Euro im Jahr 2027.
Bayern zog Angebot zurück
Bis zuletzt zögerte Upamecano jedoch, das Angebot anzunehmen. Ein Knackpunkt soll laut „Bild“ die Auszahlung des Handgeldes gewesen sein. Die Spielerseite wollte die Summe als Einmalzahlung erhalten, während der Klub auf eine Streckung über die Vertragslaufzeit pochte. Denn: Würde „Upa“ 2027 gehen und das Handgeld auf einen Schlag kassieren, hätte der Klub ihm für nur ein Jahr rund 40 Mio. Euro bezahlt.
Brisant: Wie Sky und „Bild“ berichten, sollen die Bayern das Angebot am heutigen Tag schriftlich zurückgezogen haben. Erst danach habe Upamecano deutlich gemacht, dass er unbedingt verlängern möchte.
Hamann: „Das ist ein Armutszeugnis“
Für Didi Hamann ist die Verlängerung kein Grund zur Freude. Der Sky-Experte spart nicht mit Kritik: „Das ist ein Armutszeugnis. Wenn sie das Angebot zurückziehen, kann er keins annehmen“, polterte der 52-Jährige.
Hamann hätte anders reagiert: Er hätte Upamecano in die Geschäftsstelle zitiert und ein neues Angebot vorgelegt, „das jedoch deutlich geringer ausgefallen wäre“. Schließlich habe der Franzose genügend Zeit gehabt, das ursprüngliche Angebot anzunehmen. „Das zeigt, wie schwach der FC Bayern ist. Eine größere Schwäche kann ein Verein doch nicht zeigen.“
Ob die Vertragsverlängerung tatsächlich in den nächsten Tagen fixiert wird, bleibt abzuwarten. Klar ist aber schon jetzt: Der Poker um Upamecano sorgt für viele Diskussionen.
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