Geschoss war scharf

Granate im Rektum: Bombenentschärfung im Spital

Ausland
02.02.2026 20:13
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein äußerst waghalsiges erotisches Abenteuer eines jungen Franzosen hat die Evakuierung eines Krankenhauses sowie den Einsatz eines Bombenentschärfungs-Teams nötig gemacht. Der 24-Jährige hatte sich offenbar eine Granate aus dem Ersten Weltkrieg in sein Gesäß eingeführt – das Geschoss war noch scharf.

Der Vorfall hatte sich in der Nacht auf Sonntag in der Notaufnahme des Rangueil-Spitals in Toulouse zugetragen. „Er (Anm.: Der Patient) befand sich in einem Zustand extremer Schmerzen, nachdem er sich einen großen Gegenstand in den After eingeführt hatte“, berichtete ein Ermittler gegenüber der britischen Zeitung „Daily Mail“. 

Spital nach Notoperation evakuiert
Als ein Chirurg gegen 2 Uhr früh dann eine Notoperation durchführte, wurde der Gegenstand schließlich als Granate identifiziert. Das explosive Sexspielzeug war 20 Zentimeter lang und vier Zentimeter breit. Weil unklar war, ob die Granate in die Luft gehen könnte, wurde das Krankenhaus schließlich geräumt und der Kampfmittelräumdienst gerufen. Zudem stand sicherheitshalber auch die Feuerwehr bereit. Die Spezialkräfte machten sie schließlich unschädlich. 

In diesem Beitrag wird gezeigt, wie die Granate ausgesehen haben könnte: 

Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft
Die französischen Behörden berichteten, dass das Geschoss aus der Zeit zum Ende des Ersten Weltkrieges stammte. Es bestand aus Messing und Kupfer und wurde von der deutschen Armee eingesetzt. Woher der 24-Jährige die Granate hatte, ist noch unklar – er soll noch diese Woche einvernommen werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen illegalen Besitzes von Sprengstoff und der Störung des Krankenhausbetriebs.

Der Mann stand nach der Operation noch unter medizinischer Beobachtung. Wie genau der gefährliche Gegenstand in den Anus des jungen Franzosen gelangte, konnte bislang noch nicht restlos geklärt werden. 

Ähnlicher Fall vor wenigen Jahren
Es ist nicht der erste Fall dieser Art in Frankreich: 2022 wurde ein 88-Jähriger ins Krankenhaus eingeliefert, der ebenfalls eine 20 Zentimeter lange Granate in seinem Hintern hatte. Damals musste das Krankenhaus ebenfalls evakuiert werden – dies geschah allerdings schon vor der Entfernung des Sprengkörpers. In diesem Fall wurde festgestellt, dass sich der Pensionist die Granate zur sexuellen Befriedigung einführt hatte. 

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