Volksschule, Hauptschule, mehr nicht. Keine fertige Ausbildung, dafür Drogenerfahrung und viele falsche Freunde. Und Eltern, welche die Tochter beim Prozess alleine lassen.
Raub wird der 17-Jährigen vorgeworfen, dazu Diebstähle in Kirchen und Schulen, Messerattacken auf andere Mädchen, eingeschlagene Fenster und mit NS-Symbolen verschmierte Wände. „Wieso macht man so was?“, fragt der Richter. Achselzucken.
„Ist Ihre Drogensucht mit schuld?“ Zum ersten Mal wird die Klagenfurterin munter. „Ich bin nicht süchtig!“, giftet sie zurück. „Der Psychiater sagt aber ...“
... „Ich sage etwas anderes!“ Jetzt zuckt der Rat die Schultern. „Ja, wenn Sie keine Hilfe wollen ...“
16 Monate Gefängnis
... wandert die Jugendliche eben für die nächsten 16 Monate hinter Gitter. Ihre Aussichten sind düster. Weswegen das Gericht den Opfern empfiehlt, auf kein Geld zu hoffen: „Da wird wohl nie was zu holen sein!“
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"
Symbolbild
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