Der Schreck sitzt bei Friederike Staudacher noch tief. „Ich habe mich so sehr erschreckt, weil ich zuerst vermutet habe, dass jemand mit einer Waffe geschossen hat“, schilderte die 63-Jährige, die Einbrecher befürchtete und besorgt im Flur der „Betreutes Wohnen“-Anlage Nachschau hielt.
Doch erst tags darauf entdeckte die Pensionistin die Ursache des Knalls: Im Vorraum war eine erst knapp drei Monate alte Energiesparlampe explodiert.
Giftige "Quecksilberbomben"
Ein gefährlicher Vorfall, denn in jeder Energiesparlampe stecken etwa drei Milligramm giftiges Quecksilber. Laut Experten soll die pulvrige Substanz nicht berührt und der Raum gut gelüftet werden. Auch bei den Splittern ist Vorsicht geboten.
„Dabei sollte so eine moderne Energiesparlampe mehrere Jahre halten“, wundert sich auch Hausmeister Gebhard Krainer. Für Staudacher ist jedenfalls klar: „Ich habe genug von Energiesparlampen und werde mich mit Glühbirnen eindecken.“
von Jan Scherwitzl, "Kärntner Krone"
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