27.07.2009 16:49 |

Entsetzlicher Unfall

Acht Tote bei Geisterfahrer-Crash in den USA

Im US-Bundesstaat New York sind acht Personen bei einem Geisterfahrer-Unfall ums Leben gekommen. Ein Minivan fuhr auf der falschen Straßenseite des Highways und rammte einen Geländewagen. Nach dem ersten Zusammenstoß prallte der Kleinbus noch gegen ein weiteres Auto, ehe er in Flammen aufging.

Es war eine Fahrt, wie sie die Lenkerin schon oft unternommen hatte. Gemeinsam mit ihrem Sohn, ihrer Tochter sowie drei Nichten, alle im Alter zwischen zwei und neun Jahren, fuhr die 36-jährige Mutter auf den Taconic State Parkway auf - doch diesmal nahm sie die falsche Abzweigung und geriet in den Gegenverkehr. Zahlreiche Autos konnten der Frau und ihrem roten Ford Windstar noch ausweichen, doch ein mit drei Personen besetzter Geländewagen erkannte die Gefahr zu spät und raste frontal in den Minivan der Mutter, berichtete die "New York Times".

Wagen brannte komplett aus
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Ford zunächst gegen ein weiteres Auto geschleudert, ehe er eine Böschung hinabrutschte und dort in Flammen aufging. "Wir waren kurz nach dem Unfall am Ort des Geschehens und haben unser Möglichstes getan, aber der Wagen brannte komplett aus", sagte Chief Joe LaGrippo, Einsatzleiter der Feuerwehr. In dem Wrack verbrannten die Mutter, ihre Tochter sowie die drei Nichten. Lediglich der fünfjährige Sohn der Lenkerin überlebte das Unglück. Er kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Sein Zustand ist kritisch.

In dem Geländewagen, der mit dem Ford zusammengestoßen war, starben alle Insassen: ein Vater, sein erwachsener Sohn und ein Bekannter der beiden.

Die Polizei befragt derzeit Zeugen, um Einzelheiten des Unglücks zu erfahren. Während der Bergungs- und Ermittlungsarbeiten blieb der Parkway für mehrere Stunden gesperrt.

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