Die Ferlacher Co-Pilotin Ilka Minor fährt aktuell mit Johannes Keferböck den WM-Lauf in Monte Carlo. Der Umweltdiskussion im Motorsport kann sie nur wenig abgewinnen.
Die 94. Rallye Monte-Carlo ist im vollen Gange! Und mit Ilka Minor ist auch eine Ferlacherin an Bord, die mit dem Oberösterreicher Johannes Keferböck antritt. Und der WM-Lauf ist auch ein richtungsweisender. „Danach sehen wir, wie das weitere Programm aussieht, ob wir alle Rennen mitnehmen oder nur ausgewählte. Mit einem guten Ergebnis ist es natürlich leichter“, so Minor. Bisher läuft es gut: Nach zwei Tagen führt man die Masterswertung an.
„Haben mit dem Budget zu kämpfen!“
Die 50-Jährige weiß, dass der Motorsport aktuell zu kämpfen hat. Auch aufgrund des Umweltfaktors. Rallyes, die Ilka zuletzt mit dem Norweger Henning Solberg, Bruder von Ex-Weltmeister Petter, bestritten hatte, wackeln heuer. „Sie haben auch mit dem Budget zu kämpfen. Mittlerweile ist ja nur das Elektrische super, alles, was grün und nachhaltig ist. Das macht’s schwer“, sagt Minor.
„Giro d´Italia ist belastender als eine Rallye“
Die Umweltthematik im Motorsport kann Ilka nicht ganz nachvollziehen. „Wenn ein Flieger in Wien-Schwechat abhebt, verbraucht er alleine beim Start mehr CO2 als 60 Rallye-Autos die drei Tage fahren“, erzählt Österreichs Motorsportlerin des Jahres 2005 und führt weiter aus: „Vor ein paar Jahren habe ich mir den Giro d‘Italia angesehen. Ich fahre ja selbst gerne Rad. Da sind so viele Begleitautos dabei, dass es für die Umwelt belastender ist als die Rallye. Diese fand ein paar Wochen später statt und wurde kritisiert – der Giro aber nicht.“
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