Nachverdichtungen

In der Stadt Salzburg wird künftig höher gebaut

Salzburg
24.01.2026 07:00

Die Heimat Österreich kann um rund 4000 Quadratmeter aufstocken. Damit sind an die 800 neue Wohnungen möglich. Geplante Nachverdichtungen für viele geförderte Mietbauten sind bereits auf Schiene. Allerdings:  Einige derzeitige Mieter müssen zwischenzeitlich in Ersatzwohnungen übersiedeln.

Endlich gute Nachrichten vom Salzburger Wohnungsmarkt. Die Stadt Salzburg einigt sich mit dem gemeinnützigen Bauträger Heimat Österreich über Nachverdichtung von bestehenden Objekten. Immerhin soll so in den kommenden Jahren 4000 Quadratmeter neuer Wohnraum im geförderten Mietwohn-Bereich entstehen, ohne dass neuer Grund benötigt wird.

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Wir reduzieren auch den Baurechtszins, damit die Wohnungen günstig bleiben. Wir versuchen, alles anzurühren.

Bürgermeister Bernhard Auinger

„Wir haben uns geeinigt, weil wir bei der Heimat Österreich das größte Potenzial für Nachverdichtungen sehen“, sagt Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ). Seitens des Bauträgers hat es den großen Wunsch nach der Nachverdichtung gegeben. „Wir werden nicht nur verdichten, sondern auch sanieren und modernisieren“, erklärt Geschäftsführer Stephan Gröger. Alle Mietwohnbauten des Trägers in der Stadt Salzburg sollen davon profitieren. Ob Bessarabierstraße, Aribonenstraße oder Bocksbergerstraße, um nur einige zu nennen.

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Wir haben uns mit dem Wunsch an die Stadt gewendet. Wir werden nachverdichten, sanieren und modernisieren.

Direktor Stephan Gröger

„Teilweise wird nur um zwei bis drei Geschosse aufgestockt, bei anderen Objekten wird von Grund auf saniert“, so Gröger. Für jedes Objekt gibt es daher einen eigenen Plan. Einige Bewohner werden deshalb auch in Ersatzwohnungen untergebracht. „Diese profitieren bei der Rückkehr dann von ganz neuen und modernen Wohnungen“, sagt der Geschäftsführer.

Neues Baurecht wird bis ins Jahr 2096 gelten
Da die Mietpreise in Salzburg klar vorgeschrieben sind, wird es auch zu keinen großen Verteuerungen kommen. Wenn Mieter zurückkommen, ist die Eintrittsmiete mit 7,50 Euro pro Quadratmeter gedeckelt. Es darf also nicht mehr verlangt werden. Interessant ist auch die Laufzeit der verlängerten Baurechtsverträge. Diese werden bis 2096 gelten. „Das Förderungsgesetz schreibt eine Laufzeit von 66 Jahren vor“, so Gröger. Durch die nötige Vorlaufzeit werden diese eben jetzt um 70 Jahre verlängert.

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