Der LASK diktierte die Partie von Beginn an. Die Mattersburger präsentierten sich allerdings auch als dankbarer Auftaktgegner. Zur Passivität mischten sich dann auch noch Abwehrfehler. Bereits nach dem ersten Angriff staubte Saurer aus kurzer Distanz ab, nachdem Thomas Prager nach Pass von Mayrleb nur die Stange getroffen hatte. Vier Minuten nachdem Mayrleb per Kopf noch eine Großchance ausgelassen hatte (26.), machte es Wallner besser.
Der Ex-Teamstürmer nickte eine Maßflanke von Pablo Chinchilla-Vega unbedrängt von den SVM-Innenverteidigern Sedloski und Hamouz ein. Dabei musste Wallner aufgrund eines erst diese Woche erlittenen Nasenbeinbruches eine Gesichtsmaske tragen. Metz legte mit einem Schuss von knapp außerhalb des Strafraums nach, den Sedloski noch unhaltbar für seinen Torhüter Bliem abfälschte. Für den Ex-Austrianer Metz war es sein erstes Bundesligator.
Cavlina vertrat den am Knie verletzten Michael Zaglmair, zum Kapitän hatte LASK-Coach Hamann drei Stunden vor Spielbeginn etwas überraschend Rückkehrer Georg Margreitter bestimmt. Der 20-Jährige bildete gemeinsam mit Neuzugang Vidas Aldunderis eine sattelfeste Innenverteidigung. In der Schlussphase verhinderte der leidgeprüfte Mattersburg-Keeper Stefan Bliem Schlimmeres, als er einen Piermayr-Schuss aus dem Kreuzeck fischte.
Zweiter 4:0-Heimsieg in Folge
Die Linzer bejubelten dennoch den zweiten 4:0-Heimsieg in Folge. Schon im letzten Heimspiel der vergangenen Saison hatte der LASK die Wiener Austria mit einer Packung dieser Art nach Hause geschickt. Seit ihrem Wiederaufstieg 2007 haben die Oberösterreicher damit alle ihre Auftaktspiele gewonnen.
Ried besiegt Kapfenberg dank Glasner-Tor
Bei Kapfenberg gab der tschechische Ex-Teamspieler Marek Heinz sein Debüt. Die tschechische Achse in Diensten des Kapfenberger SV zeigte nur phasenweise ihre Klasse. Der als hängende Spitze aufgebotene Heinz und Patrick Siegl zeigten im Mittelfeld teilweise ansehnlichen Kombinationsfußball, die gefährlichsten Szenen entstanden aber aus Weitschüssen. Bereits in der dritten Minute knallte Siegl den Ball aus knapp 30 Metern an die Latte, Rieds Goalie Thomas Gebauer wäre chancenlos gewesen. Nach einer halben Stunde verfehlte Boris Hüttenbrenner das Gehäuse nur knapp, wenige Augenblicke vor dem Seitenwechsel war Gebauer bei einen Siegl-Freistoß zur Stelle.
Glasner netzt für Innviertler ein
Gegen den Spielverlauf kam Ried zur Führung. Regisseur Herwig Drechsel zirkelte den Ball nach einem kurz abgespielten Corner auf den kurzen Pfosten, wo Oliver Glasner zur Stelle war und das Spielgerät ins Tor verlängerte. Die sehr vorsichtig agierenden Gäste hatten es danach leichter, Solospitze Hamdi Salihi (35.) vergab alleinstehend vor Kapfenbergs neuem Torhüter Raphael Wolf knapp.
Kapfenbergs Coach Werner Gregoritsch reagierte zur Pause und brachte in Arno Kozelsky einen zweiten Stürmer, der neben Srdjan Pavlov für mehr Punch sorgen sollte. Der Plan ging auf, Kapfenberg war nach dem Seitenwechsel wieder gefährlicher. Auch Heinz wurde immer stärker, allerdings blieb der zählbare Erfolg aus. In der 57. Minute dribbelte der ehemalige tschechische Teamspieler an zwei Verteidigern vorbei, seinen Schuss faustete Gebauer zum Corner. Sechs Minuten später setzte Heinz Kozelsky mit einem Pass durch die Beine von Peter Hackmair ein, doch auch er scheiterte am Rieder Schlussmann.
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