Das diesjährige Fest ist um den Burggarten und den Josefsplatz erweitert worden, um den Baustellen am Graben und in der Kärntner Straße auszuweichen. "Der Burgarten war sensationell, den werden wir nächstes Jahr sicher wieder ins Programm einbauen", zog Walter Bilanz. Auch der Josefsplatz war gut besucht und hätte sich als Verbindung zwischen Burggarten und Michaelerplatz bewährt.
Die Baustellen am Graben und in der Kärntner Straße verursachten keine Fußgänger-Staus. Zeitweilig eng wurde es hingegen am Kohlmarkt, wo sich die Menschen um Straßenkünstler scharten. Fix sei, so Walter, dass im kommenden Jahr der Graben und der Kohlmarkt nicht bespielt werden, außer mit Kleinkunst. Ob das Fest 2010 wieder drei Tage dauern wird, hänge von den Finanzen ab.
Publikumsmagneten Tosca und "Satellites of Love"
Insgesamt 6.000 Fans stellten sich Freitagabend an, um bei einer der beiden der Live-Präsentationen von Richard Dorfmeisters und Rupert Hubers Tosca-Album "No Hassle" dabei zu sein. Einlass fanden aufgrund des beschränkten Platzangebots in der Minoritenkirche jedoch nur 400 Personen pro Konzert.
Keine Platzprobleme gab es hingegen beim Konzert der "Satellites of Love", Samstagabend am Michaelerplatz. Geschätzte 10.000 Zuhörer hatten ihre Freude, klatschten und wippten im Takt zur Musik. Die Veranstaltung stand heuer unter dem Motto "Europa wächst in Wien" und hatte 650 Künstler aus 31 Staaten in die City gelockt.
Auch am Sonntag, dem letzten Stadtfest-Tag, wurde noch viel geboten: Am Michaelerplatz stand ein Klassik-Vormittag am Programm, in der Relax-Zone im Burggarten gaben Gruppen Schrammel-Musik zum Besten und am Josefsplatz präsentieren noch bis zum Abend europäische Musik- und Tanzgruppen traditionelle Lieder und Tänze.
Bieringerin" läutet Ende des Kirtags ein
Auch für die kleinen Festbesucher gab es bis Sonntagnachmittag ein lustiges Programm mit Kasperltheater, Riesenrutsche und Hüpfburg im Inneren Burghof. Zünftig her geht es noch bis in die Abendstunden am Steffl-Kirtag vor dem Stephansdom. Um 21.55 Uhr wird die "Bieringerin" das Ende des Kirtags einläuten. Die "Bierglocke" des Stephansdoms kündigte früher die Sperrstunde für die Bierstuben im Umkreis an. Dann wird es wieder still in der Innenstadt - bis zum nächsten Jahr.
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