Die Stadtwerke erzeugen nur etwa 15 Prozent des Strombedarfs selbst. Der Rest muss für viel Geld an der Börse gekauft werden.
Verluste von mehr als 19 Millionen Euro
Da auch mit der Inbetriebnahme des geplanten Kraftwerks erst 2015 zu rechnen sei, hätten die Stadtwerke Verluste von mehr als 19 Millionen Euro pro Jahr zu tragen, meint Stadtwerke-Vorstand Michael Junghans.
Keine Strompreiserhöhung
Aber er beruhigt gleichzeitig: "Eine Strompreiserhöhung ist aus unserer Sicht kein Thema." Stattdessen sei sparen angesagt. "Prozesse werden optimiert. Im Strom-, Gas- und Wassernetzbereich werden Lager zusammengelegt", bestätigt Junghans.
Mitarbeiter werden delegiert
Ein weiterer Teil des Sparpaketes ist der neue "Servicepool", dessen Gründung ja für große Aufregung gesorgt hat. Einige STW-Mitarbeiter werden künftig auch bei der Kelag und dem Verbund eingesetzt. Junghans: "Das ist kein Ausverkauf, sondern eine Maßnahme, um die Stadtwerke abzusichern."
Von Thomas Leitner/Kärntner Krone
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