Zum Zeitpunkt der Erhebung – am 11. und 12. Juni – kostete Diesel im Schnitt 1,396 Euro pro Liter, Eurosuper dagegen „nur“ 1,350 Euro. Eine massive Mehrbelastung für viele Kärntner Autofahrer.
Zudem sind die Preise seit der Analyse der Kärntner Arbeiterkammer Mitte Juni schon wieder deutlich gestiegen...
Regionale Unterschiede
Am teuersten war Diesel zum Zeitpunkt der Erhebung in den Bezirken Feldkirchen, Spittal, Völkermarkt und St. Veit. Hier wurde überall die 1,400-Euro-Marke überschritten. Der Spitzenpreis für Diesel wurde mit 1,423 Euro in Feldkirchen registriert, der niedrigste mit 1,375 Euro in Villach.
Diesel in Slowenien günstiger
Besser sieht die Lage in Slowenien aus: Zum Erhebungszeitpunkt betrug dort der Dieselpreis "lediglich" 1,294 Euro, für Eurosuper waren 1,206 Euro zu zahlen. Alle Kärntner, die zum Tanken nach Slowenien fahren, ersparen sich bei 50 Liter Diesel immerhin 5,10 Euro. Die Arbeiterkammer verlangt im Zuge der Entwicklungen eine neuerliche Entlastung für die Kärntner Pendler.
Heizöl um 58 Prozent teurer
Auch bei den Heizölpreisen scheint es nach oben keine Grenze zu geben. Für eine 3.000-Liter-Tankfüllung muss man im Juni um 58 Prozent oder 1.140 Euro mehr bezahlen als im Vorjahr. Gegenüber dem Jahr 2003 ist der Preis sogar um 183 Prozent gestiegen.
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